Review – Teilnehmer S.T.

Hallo Holger Ich wollte dir einfach noch einmal vielen vielen Dank sagen für deine investierte Zeit in der ich so vieles über Gesprächsführung, die Bedürfnisse von Menschen wie auch vieles über mich selber kennen lernen durfte! Dieses Wissen veränderte mein Leben von Grund aus! Ich wäre nicht da wo ich heute bin. Ich stände nicht […]

101 Wege, um zu connecten

101 Wege, um besser zu connecten

Ich beziehe mich hier weiterhin, wie überall auf das Connecten zwischen Mann und Frau,
trotzdem ist es auch hier universell anwendbar.

Du kannst lernen, alle diese Punkte zu beachten. Es ist jedoch kein Muss. Natürlich hilft Dir jeder weiter.
Wenn Dir das zu viele auf einmal sind, dann beachte zumindest die wichtigsten 4 Punkte.
Vor allem Punkt 3 solltest Du beachten.

Ansonten lies einfach hier weiter und vergiss nicht den Channel zu abonnieren.

So kommt ihr beide euch viel näher:

Die Verbindung zu sich selbst besser herstellen.
Nur so gut, wie man mit sich selbst verbunden ist, kann man auch maximal connecten.

  1. Meditiere.

    Meditieren ist sehr gut, um den inneren Fokus zu stärken und die Fesseln zu seinen wiederkehrenden blockierenden Gedanken durchzuschneiden.
    Du drehst also quasi dem immer wiederkehrenden Gedankenstrom den Saft ab,
    indem Du eine beobachtende Rolle einnimmst.

  2. Mach Deinen Kopf leer, um präsent zu sein

    Wenn Du unterwegs bist, möchtest Du ja wahrscheinlich nicht einfach nur Deine Meditationsübungen durchführen, um präsent zu sein.
    Hier kann Dir eine Übung helfen:

    Frag Dich einfach:

    Was wird wohl mein nächster Gedanke sein?

  3. Befreie Dich von allen Gedanken, auch Bildern, die verurteilend sein können und auftreten, wenn Du einen Menschen siehst, der Dir nicht gefällt.

    Auf lange Sicht sollten keine Gedanken mehr aufkommen.
    Auch nicht: „Igitt, die ist voll fett.“
    Oder: „Oh mein Gott, ist die hässlich!“
    Im Moment gilt natürlich: Es ist ok, wenn die Gedanken auftreten.
    Es bringt nichts Dich jetzt auf einmal dafür zu verurteilen.
    Mach es Dir einfach nur bewusst und versuche in dem Moment zu meditieren.
    Versuche nicht diese Gedanken zu verdrängen. Sondern lasse sie zu.
    Aber höre auf ihnen nachzuhängen. Löse Dich von ihnen.

  4. Verbinde Dich mit Deinem Inneren Kind.

    Mach die Augen zu und gehe zurück in Deine Kindheit.
    Es geht darum, genau das zu tun und dem verängstigte Kind in Dir Gesellschaft zu leisten.
    Und es zu akzeptieren.
    Damit es von jetzt an nicht mehr alleine ist.
    Ich habe das genauer in

    Ich traue keinem mehr – Die Verbindung zu mir wiederherstellen

    beschrieben.

  5. Versuche hinter das Äussere Deiner Gesprächspartnerin zu sehen.

    Man ist auf lange Sicht immer mit dem Menschen selbst zusammen. Mit dem was diesen Menschen ausmacht. Der Substanz sozusagen. Oder einfacher ausgedrückt: Mit seinen ganzen Charakterzügen, seiner Ausstrahlung, seinem Verhalten, seinen Gefühlen. Das Aussehen ist auch teilweise ein Produkt seines Selbstwertgefühls.

  6. Trau Dich diesen Schritt zu gehen ihre Maske abzunehmen.

    Was Du am Anfang von ihr kennenlernst, ist normalerweise nicht ihr unkaschiertes wahres Ich.
    Sondern das, was sie normalerweise präsentiert. Ausserdem kann es auch einen guten Schutz bieten, wenn wir nicht alles gleich am Anfang rauslassen. Wir wollen ja unserem Gesprächspartner erst mal vertrauen, bevor wir uns verletzlich machen.

  7. Finde heraus wer sie ist.

    Du willst wissen, was sie tut und warum. Und nicht nur was oder wie.
    Denn das „Was“ und das „Wie“ ist ja eben oft ein Produkt des „Warums“.
    Ihre Kultur, was sie im Innern fühlt, ihre Motivation und ihr Charakter, ihr ganzes inneres Weltbild,
    das gehört alles dazu.

  8. Finde heraus, warum sie tut, was sie tut.

    Das sind immer Fragen nach der Motivation.
    Bei manchen Menschen kommt es auch von der Inspiration.
    Die Inspiration setzt dann ein, wenn keine Motivation mehr benötigt wird.
    Dann wird auch ein „warum“ nicht mehr benötigt.

  9. Frag sie über ihre Ziele, Träume, Wünsche, Visionen und ihre Kindheit oder ihre Beziehung zu ihren Eltern.

    Normalerweise rate ich davon ab, weil wir hier genauer lernen wollen.
    Aber für den Anfang, ist das sicher absolut in Ordnung.

  10. Mach Dir bewusst, dass Du eine tiefe Verbindung mit ihr aufbauen möchtest.

    Denn dann hast Du Dir eine Richtung vorgegeben und Dein Unterbewusstsein kann mithelfen diesen Weig einzuschlagen. Ohne diese Richtungsvorgabe wird Dein Autopilot nicht wissen, wohin er steuern will und Du redest und fragst nur im Nebel herum.
    Das wollen wir hier tunlichst vermeiden.

  11. Sei ehrlich und offen.

    Vertrauen hat sehr viel mit Ehrlichkeit zu tun. Wenn Du  Dich verstellst, alleine dann bist Du nicht ehrlich,
    denn zu wem soll denn dann Dein Gegenüber eine Verbindung aufbauen? Zu der Rolle, die Du spielst? Ganz gewiss nicht. Sei also einfach wie Du bist. In diesem Fall muss ausnahmsweise nicht Dein bestes Selbst zum Vorschein kommen, sondern einfach nur Du selbst, so wie Du gerade bist und sein kannst, wenn Du z.B. im Kreise Deiner Familie wärst. Dort, wo Du genau weisst, Du kannst Dich fallenlassen und offen sein.

  12. Wenn sie nachfragt: „Was bist Du für ein Mensch?“

    nicht abblocken oder eine scherzhafte Antwort geben, sondern erzähl etwas von Dir.
    Und wenn Du schon einen Scherz gemacht haben solltest, dann rück zumindest direkt danach mit der Sprache raus. 😉
    Wenn es beim Scherz bleibt und Du nicht trotzdem etwas direkt danach über Dich erzählst, killst Du entweder den Flow oder das Gespräch wird wieder oberflächlicher oder sogar komplett beendet. Lass das nicht zu.

  13. Gib Deinem Gegenüber Anerkennung.

    Anerkennung hat hier auch etwas mit Respekt zu tun.
    Alles was sie Dir erzählt ist hier ok. In diesem speziellen Moment ist kein Platz für Äusserungen wie:

    „Das halte ich für einen Blödsinn. Du musst positiver werden.“

    Manchmal haben wir eben Glaubenssätze, die negativ verankert sind. Und nur weil Du gerade vorschlägst, damit anders umzugehen,
    kann es nicht einfach in ein paar Sekunden geändert werden.

    Du wirst es selbst merken, wenn jemand mit Dir so umgeht, denn dann fühlst Du dich:

    – Missverstanden
    – Abgelehnt
    – Unbeachtet
    – Zurückgewiesen
    – Verurteilt.

    Nicht gerade schön, oder?

  14. Mach ihr begründete Komplimente

    Du kannst ruhig auf eine Alleinstellung abzielen. Was heisst das? Vergleich sie mit anderen, die nicht so sind.
    Und stelle positiv heraus, dass eben aber sie in diesem Punkt so ist.

    Z.B.:

    Michaela, ich finde das unglaublich mit welcher Energie und Freundlichkeit Du hier noch um 2 Uhr morgens bei diesem Chaos die Leute bedienst.
    So habe ich das noch selten bei jemandem gesehen. Und vor allem hast Du ein echtes Lächeln im Gesicht. Das gefällt mir.
    Ich mag diese Leute nicht, die immer so ein Fake-Lächeln aufsetzen.
    Echt ist mir lieber.

    Hier ist keine Verurteilung über sie darin.
    Und trotzdem eine Meinung.
    Das heisst also, nicht be- oder verurteilen und trotzdem seine Meinung äussern, schliessen sich hier nicht notwendigerweise aus.

  15. Validiere sie.

    Dieser Punkt ist ziemlich ähnlich zum Vorhergehenden.
    Validieren heisst quasi, ein begründetes Kompliment zu machen

  16. Gestalte den Dialog mit Dir einfach.

    Wenn es mal stockt, vor allem wenn sie reden will, Du merkst aber, sie weiss nicht wie weitermachen,
    frag nach:

    Ist manchmal ganz schön schwierig solche Dinge zu erklären oder zu erzählen, selbst wenn man will, stimmt’s?
    Es kann sein, man wird so eine Frage gefragt und muss erst mal lange überlegen. Und gleichzeitig ist es aber eine schöne Sache.
    Man vergisst es auch so schnell nicht mehr. Lass Dir Zeit, Du kannst so lange überlegen wie Du willst.

    Sollte dann zur Sprache kommen, sie weiss nicht wie sie es ausdrücken soll kannst Du ja nachfragen.
    Wenn es gar nicht klappt, ist sowas ja auch wieder interessant. Ausserdem birgt es weiteren Gesprächsstoff.

  17. Versuche erst sie zu verstehen und dann verstanden zu werden:

    Ich bin immer wieder Zeuge von vielen Gesprächen. Dabei will fast immer der Mann zuerst verstanden werden.
    Dreh es einfach mal um. Gib nicht auf sie zu verstehen.
    Frei nach einem Prinzip das in Stephen Covey’s 7 Habits of Highly Effective People.
    genannt wird.
    Es lohnt sich natürlich ebenfalls auch die anderen 6 Wege der Effektivität komplett kennenzulernen.

  18. Teile Deine Meinung mit, wenn es passt.

    Du kannst trotzdem jederzeit Deine Meinung äussern. Aber nicht, um sie ihr aufzudrängen oder sie zu bewerten.

    Wie ist das bei Dir, Linda? Ich mag Berge nicht so sehr. Lieber das Meer.
    Bei Dir scheinen ja viel mehr die Berge im Vordergrund zu stehen. War das schon immer so?

  19. Bleib bei ihrem Thema.

    Wenn Du sie inspiriert hast alles übers Klavierspielen zu erzählen, ihre grösste Leidenschaft,
    dann erzählst Du nicht von Deinen eigenen Erfahrungen dazu und dass Du es nicht mehr magst.
    Zumindest nicht ohne auf sie wieder zurückzukommen.

  20. Bleib nicht an der Oberfläche kleben.

    Bleib nicht beim Smalltalk, weil Du nicht tiefer gehen möchtest, weil Du vielleicht früher einmal verletzt worden bist,
    weil es Dir Angst macht oder Du denkst, sie könnte dann wie eine Klette an Dir kleben.
    Auch nicht, weil es zu intim sein könnte oder Du denkst, dass sie Dich dann ausnutzt oder Du in der Freundschaftszone landest.
    Die einfache Faustregel ist hier: zu versuchen ist besser als es nicht zu versuchen.

  21. Benutze keine Fragen, um zu graben, sondern um gezielt etwas über sie in Bezug auf ihre Persönlichkeit herauszufinden.

    Frag nicht:

    „Wo arbeitest Du, Chantal?“

    um dann zu folgen mit: Wie lange schon? Wo? Welche Strasse usw.
    Das wird Dir nicht viel weiterhelfen.
    Dann weisst Du alles über ihren Job. Aber nichts über Chantal.

    Stell Fragen, die beides einbeziehen, ich gebe Dir ein Beispiel vor:

    Würdest Du sagen, Du hast Dich durch Deinen Job zu einem besseren Menschen entwickelt, da Du Dir ja neue Skills aneignen musstest, die vorher nicht hattest?
    Oder ist es eher ein notwendiges Übel und Du sagst Dir: Ich brauche sie zwar für meinen Job, aber sonst kann ich in meinem Privatleben nichts damit anfangen.

  22. Verlass Dich nicht auf die öffentlichen Informationen, um eine Verbindung aufzubauen.

    Die meisten Internetseiten geben Ratschläge, die zwar oft auch Sinn machen, jedoch nicht oder nicht einfach auszuführen sind.

  23. Lass sie ausreden.

    Wenn sie z.B. lange nachgedacht hat und jetzt quasi fast schon in einen Monolog verfällt,
    dann unterbrich sie nicht, sondern schenke ihr Deine vollendete Aufmerksamkeit.
    Ausserdem ist es ja nicht wirklich ein Monolog. Denn sie erzählt es Dir.

    Ich gebe zu, wenn das bei mir passiert, ich geniesse es.
    Eines der längsten Gespräche quasi ohne etwas zu sagen, war 7 Stunden lang.
    Wenn Du dann noch Komplimente erhältst, dass Du ein toller Gesprächspartner bist,
    weisst Du ja zumindest, dass Du ein guter Zuhörer bist. Denn viel geredet hast Du ja nicht.
    Jedoch den Raum geschaffen, sich ohne Probleme mitteilen zu können.
    So eine Möglichkeit existiert heutzutage kaum noch.

  24. Wenn sie offensichtlich nachdenkt, unterbrich sie nicht.

    Wenn sie anfängt nachzudenken unterbreche sie nicht. Bleib aber weiterhin bei ihr mit Deiner Aufmerksamkeit.
    Das ist nicht wie im Wartezimmer wo Du dann dein Handy rausnehmen kannst.
    Und stelle Dir vor, Du wärst sie im Moment, würdest Du das nicht auch unhöflich finden? Na siehst Du.

  25. Passe Dich der Energie an.

    Hiermit ist gemeint, wenn sie ruhig und langsam redet, dann ist es nicht ganz passend mit der Energie, dem Schwung und der Lautstärke zu reden,
    als wärt ihr in einem Club. Pass Dein Energielevel an.

  26. Falls ihr gerade nichts redet, kannst Du Dich auch ihrem Atemrhythmus anpassen.

    Das ist ein Abstecher in das Gebiet des NLPs.
    Dort gibt es das Konzept des Pacing und Leading.
    Was so viel heisst, wie sich auf den anderen einstellen und dann die Führung übernehmen.

    Das geht sowohl mit dem Atemrhythmus als auch mit der Tonalität. Den Worten, Gestik, Mimik, Körperhaltung und der Energie.

  27. Wenn sie etwas sehr privates mitteilt, spätestens dann ist der Zeitpunkt, an dem Du etwas ebenso privates von Dir offenbaren solltest.

    Wenn sie Dir ihr innerstes offenbart und Dinge erzählt die sie total verletzlich machen können, spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen
    zu dem Du eine ebenso intime Geschichte preisgibst.
    Ansonsten kennst Du das, wenn Du etwas sehr intimes präsentierst und Dein Gegenüber gibt nichts zurück in diesem Moment?

  28. Sei interessiert. Nicht interessant.

    Fake das Ganze nicht, sondern sei ehrlich interessiert.
    Wenn Du am Lernen des Ganzen bist, mag das noch verständlich sein. Ok. Einverstanden.
    Auf lange Sicht jedoch solltest Du gelernt haben Deinem Gesprächspartner wirklich ehrliches und offenes echtes Interesse entgegenzubringen.
    Das heisst, Du möchtest wirklich wissen, warum sie dies oder jenes tut, wie sie sich dabei fühlt und was sie wohl für ein Mensch ist.

  29. Was Du tust, wenn Du nicht weisst, wie Du das echte Interesse erwecken kannst:

    Wenn Du die Person wirklich kennenlernen möchtest, stelle Dir einfach vor, sie ist das Geschenk, dass Du schon immer haben wolltest und jetzt packst Du es eben aus.
    Und das Geschenk ist natürlich etwas was Du schon lange haben wolltest und jetzt endlich hältst Du es sozusagen in Deinen Händen.
    Das ist ein sehr tolles Gefühl, was Du hier Deiner Gesprächspartnerin vermittelst und sie wird es wirklich sehr zu schätzen wissen.

  30. Beziehe es zurück auf sie.

    Wenn ihr also gerade über sie redet, dann such nicht einfach nach einem Stichwort in dem was sie sagt, damit Du dann plötzlich das Thema auf das wechseln kannst,
    was Dir schon so lange auf der Zunge brennt. Nein. Un dwenn Du es trotzdem tust, dann bleibe nicht einfach bei Deinem Thema. Sondern komm zurück auf das worüber sie zu vor geredet hat.

  31. Wenn gerade 2 oder mehrere Frauen mit Dir sprechen.

    Wenn sie also sagt:

    Oh bitte, mach das auch mit mir.

    Eine tiefe Verbindung ist etwas individuelles. Es gäbe ein paar wenige Ausnahmesituation, wo es Sinn machen könnte, das mit beiden Frauen gleichzeitig zu machen.
    Sollte Dich das interessieren, dann schreib mir bitte eine E-Mail.

    Dann wirst Du diesem Wunsch nicht nachgehen, sondern die Verbindung nur mit Deiner aktuellen Begleitung aufbauen.
    Nur ihr beide teilt diese innigen Momente an diesem Abend.

    Mach es nur mit einer. Sie werden es zu schätzen wissen und dankbar sein, denn es ist privat und sehr persönlich.

  32. Lehne nicht ab, was sie Dir offenbart, sondern nimm es ohne Ausnahme immer dankbar an.

    Zeige auch hier Interesse. Du versuchst bei allem was sie Dir offenbart es zu verstehen.
    Für die Autoliebhaber unter uns: Es ist wie, wenn Du Dir sagst, Du willst jedes Teil von Deinem Auto verstehen.
    Warum ist es an diesem Platz angebracht und wozu ist es gut?
    Genau so möchtest DU alles wissen was sie ausmacht. Und Du zeigst Verständnis mit Deiner vollen Aufmerksamkeit.
    Wobei Du weiterhin die Atmosphäre sicherstellst, die einen fruchtbaren Nährboden bietet, um
    alles was in ihr vorgeht auf dem virtuellen roten Teppich auszubreiten.

  33. Höre aktiv zu.

    Das bedeutet auch wenn Du etwas nicht verstehen solltest: Frag nach.
    Es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen, wie man so schön sagt.
    Das braucht alles Übung. Und das ist auch kein Problem.
    Es ist auch ok, dass sich das alles so forciert anfühlt und fake am Anfang.
    So lange Dein Interesse echt ist, ist das ok.
    Du bist hier dabei Dir neue Charaktereigenschaften anzueignen.

    Es gibt 2 Möglichkeiten:

    a) Diese Eigenschaften sich sehr langsam anzutrainieren, so dass man die ganze Zeit echt sein kann.
    b) Du nimmst in Kauf, dass Du eine Weile lang etwas unbeholfen wahrgenommen wirst, lernst jedoch viel schneller.

  34. Sprich sie öfter mal mit ihrem Namen an.

    Nichts haben wir in unserem Leben so oft gehört wie unseren Namen.
    Wenn jemand ihn ruft, drehen wir uns automatisch um.
    Sogar, wenn jemand anderen den Namen ruft.
    Weil jemand in der Nähe ist, der den glechen Vornamen hat.
    Das ist also unglaublich powerful.
    Und genau so selten wird diese einfache Möglichkeit benutzt.
    Sie wird dauernd übersehen.

    „Hey, Tom. Richtig gut, wie Du das Ding versenkt hast.“

    Ist ganz bestimt VIEL wirkungsvoller als nur ein plattes:

    „Hey. Richtig gut, wie Du das Dinge versenkt hast.“

    Natürlich gilt es auch hier – wie bei jedem Punkt –  die Balance zu finden.
    Sag den Namen nicht nach jedem Satz.
    Erwähne ihn zumindest einmal zu Beginn und zum Ende des Gesprächs.
    Falls Du einen mehr technischen Ansatz möchtest:
    Sag den Namen dann, wenn Du den Satz mit einem Fragezeichen oder Ausrufezeichen beenden würdest.
    Dann hast Du auch gleich einen Anhaltspunkt dafür:
    Wenn Du den Namen zuviel sagst und dabei lauter Fragen stellst, dann fragst Du wohl zuviel.
    Sagst Du ihn dauernd während Du quasi lauter Ausrufezeichen machen würdest,
    versuchst Du wohl zu sehr Deinem Gegenüber zu gefallen.

  35. Wenn Du etwas nicht verstehst, was sie Dir erzählt, frag nach.

    Keiner weiss alles. Sie nicht. Und auch Du nicht. Das ist ok.
    Nachfragen solltest Du Dir dann angewöhnen.
    Und ja es KANN Gespräche geben, wo Du fast nach jedem Satz nachfragen musst.
    Na und? Das ist kein Problem. Solange Du aus Interesse fragst ist das völlig in Ordnung.
    Benutze jedoch nicht die Fragen als Mittel um ihr Löcher in den Bauch zu fragen.
    Damit gräbst Du dem Gespräch buchstäblich das Wasser ab.

  36. Wende Deine Augen nicht von ihr ab.

    Es sei denn, Du denkst über etwas nach.
    Denn dann wollen sich Deine Augen in bestimmte Richtungen bewegen.
    Lass sie das tun. Sonst bekommst Du diesen forcierten Blick in den Augen und die Stimmung des Gesprächs kippt.
    Du kannst danach wieder in ihre Augen schauen.

  37. Befinde Dich vom Innern her an einem Platz von dem aus Du mitteilen bzw. teilen möchtest.

    Das heisst, wenn sie Dir etwas erzählt, möchtest Du das mit ihr teilen.
    Ebenso wenn Du etwas erzählen willst.
    Du drängst nichts auf. Sondern es kommt immer von einer inneren Einstellung des Mitteilens und miteinander teilens.

  38. Wenn sie in Deinen privaten Bereich vordringt, lächle.

    Wenn sie also ihre Autoschlüssel oder ihr Handy viel zu nahe zu Dir legt,
    wenn ihr am gleichen Tisch euch gegenüber seid,
    sieh das nicht als Barriere an, sondern als Vertrauensbeweis.
    Schau wie sie reagiert, wenn Du lächelst, sobald sie etwas in Deinen privaten Bereich
    legt. Vielleicht legt sie dann sogar ihre Hand dorthin.

  39. Versuch nicht ihre Lebenserfahrungen umzudeuten.

    Auch wenn sie etwas negatives äussert, normalerweise ist es nicht angebracht zu sagen:
    „Denk doch positiv“ oder ähnliches.

  40. Bleib mit der Aufmerksamkeit bei ihr.

    Aufs Handy schauen oder sich dauernd umzuschauen passt in diesen Momenten nicht.

  41. Beschreibe ihr, was aus dem hervorgeht, was sie sagt.

    Wie ist das gemeint? Nimm eine Beobachterperspektive ein und erzähle.
    Ganz simpel erklärt:

    Wenn sie lacht, sag ihr, dass es Dir gefällt wie fröhlich sie ist.
    Wenn sie um 02:00 Uhr nachst immer noch richtig munter ist:
    „Hey, Du hast ja richtig viel Energie!“
    Wenn sie den Strassenmusikanten gebannt zuhört und ihnen ein Kompliment macht,
    der armen Frau im Dorf etwas spendet und sich allgemein für Leute einsetzt, denen
    es schlechter geht als ihr:
    „Wow, Du bist richtig hilfsbereit.“

  42. Rede mit ihr über sie.

    „Tine da hast Du schon eine Menge erlebt. Ich glaube das haben noch nicht viele in Deinem Alter.
    Ich finde es schon interessant was für eine Reife und Bewusstheit Du in diesen jungen Jahren erlangt hast.“

  43. Lass sie zuerst erzählen. Auch zu Beginn.

    Falls sie mehr reden möchte als Du, von Beginn an, lass sie das tun.
    Vielleicht macht sie das, weil sie Dich ja sowieso schon mag.
    Oder Du genau ihr Typ bist.
    Möglicherweise hast Du auch etwas gesagt, was sie motiviert oder inspiriert gleich von sich zu erzählen.
    Dann lass sie das tun, lausche gebannt. Und lehne Dich entspannt zurück.
    Geniesse die Zusammenkunft.

  44. Versuche den anderen so zu sehen, wie er ist. Ungefiltert.

    Dieser Punkt braucht wirklich Übung und Zeit.
    Dahinter stecken mehrere Dinge:

    – Den Menschen an sich sehen
    – Frei von Kultur und gängigen Vorurteilen, die Person wahrnehmen
    – Ungefiltert zuhören
    – Präsent sein

    Das sind alles Punkte, die auch in diesem Artikel genannt wurden, bzw. noch werden.

  45. Sei respektvoll.

    Mir ist doch gerade dazu selbst ein Zitat eingefallen:

    Respekt ist wie die Luft, die ein Gespräch zum atmen braucht.
    Ohne erstickt es regelrecht.

  46. Sei taktvoll.

    Was heisst Takt? Takt fasst mehrere der vorhergehenden Punkte zusammen.
    Du verstehst was in ihr vorgeht.
    Du lässt sie ausreden, wenn sie erzählt.
    Du lässt sie nachdenken und unterbrichst sie dabei nicht.
    Du bist Dir bewusst über die Subkommunikation Deiner Sätze.
    Du lässt ihr den Raum sich mitzuteilen.
    Du legst Deine Meinung dar, ohne sie ihr aufzudrängen.
    Dabei zeigst Du auch gleichzeitig, dass Du trotzdem ihre Meinung vollstens respektierst
    und akzeptierst.

  47. Sei Dir bewusst, über Deine Subkommunikation.

    Wenn Du etwas über sie sagst, kann das mehr aussagen, als Deine Worte selbst.
    Wenn sie z.B. sagt:

    „Ich spiele unglaublich gerne Eishockey“

    und Du sagst:

    „Aha. Und welchen Sport würdest Du eigentlich wirklich gerne machen?“

    Dann kann das nach hinten losgehen.
    Denn wer sagt denn, dass ihr der Sport nicht gefällt oder sie aufgrund Deiner Meinung einen anderen Sport machen müsste?
    Das ist alleine ihre Entscheidung. Es geht darum hier erst einmal zu verstehen. Vollständige Akzeptanz soweit wie möglich.
    Vor allem solange der gegenseitige Respekt im Gespräch besteht.

  48. Verurteile und bewerte sie nicht.

    Was hier ebenfalls wichtig ist:

    Nicht einmal in Deinen Augen ist eine Bewertung festzustellen.
    Es kommen keine negativen Gedanken.
    Das sollte hier Dein Ziel auf lange Sicht sein.
    Verurteile auch Dich selbst nicht, wenn eben noch solche Gedanken kommen,
    beobachte sie einfach nur. Mache sie Dir bewusst. Schreib sie Dir auf.
    Denn dann kannst Du das Muster erkennen, um sie mit der Zeit zu eliminieren.
    Eliminieren heisst hier nicht verdrängen. Sondern das Gegenteil.
    Schenk Deinen Gedanken Aufmerksamkeit, die vollendete Aufmerksamkeit des Beobachtens.
    Oft sind tausende von Gedanken an ein Gefühl geknüpft, dass Du nicht losgelassen hast.

  49. Sei verständnisvoll.

    Versuch ihr zu zeigen, Du verstehst was in ihr vorgeht.
    Du kannst Dinge nachzuvollziehen. Und willst ihr nicht einfach Deine Meinung aufdrücken.

  50. Mache Aussagen über sie.

    Wenn sie auf die Aussagen nicht wirklich reagieren sollte, weil sie schüchtern oder introvertiert ist,
    nenne einfach ein paar Fakten.
    Das können Dinge aus ihrem Land sein.
    Genau das Gegenteil was zu einer tiefen Verbindung führt.
    Warum? Weil ihr erst mal überhaupt in ein Gespräch kommen sollt.

  51. Vermeide smalltalk.

    Es kann auch sein, dass sie von sich aus immer mit dem Smalltalk anfängt.
    Ein früherer Punkt erwähnte: Mach nicht die ganze Zeit Smalltalk.
    Falls sie die ganze Zeit dabei bleibt, ändere die Richtung des Gesprächs leicht.
    So, dass ihr langsam anfangt euch besser kennenzulernen.

  52. Connecte auf einem emotionalen Level.

    In vielen Tipps steht online suche nach Gemeinsamkeiten. Meist werden damit dann oberflächliche Gemeinsamkeiten gemeint.
    Das kann funktionieren. Muss aber nicht. Warum? Der Grund WARUM Du z.B. ein bestimmtes Land magst, kann ein ganz anderer sein als für sie.
    Freiheit kann für Dich ebenso etwas anderes sein wie für sie. Aber vielleicht seid ihr beide gerne in der Natur, weil ihr euch dann nicht so eingesperrt fühlt.
    Für sie könnte dann der Grund sein:

    Ich bin einfach gerne draussen und nicht immer drin wo es kein Tageslicht gibt.

    Und bei Dir:

    Ich liebe es einfach die Landschaften und die Sonnenuntergänge zu beobachten.

  53. Mach Big Talk, wie Kalina Silverman in ihrem Ted Talk sagt.

    Überspringe oder fange gar nicht wirklich langen Smalltalk an, sondern geh lieber ans Eingemachte.
    Versuch sie kennenzulernen. Bleib nicht an der Oberfläche.

    Hinweis dazu:

    Wenn ihr über Dinge redet, die man eigentlich sehen könnte,
    wie z.B.:

    „Ich spiele Fussball.“

    Wenn jemand gerade beim Fussballspielen ist, dann kann man das natürlich sehen.

    Aber ob dieser Mensch die Disziplin hat, das regelmässige Training durchzustehen,
    würde man erst sehen,wenn man ihn/sie lange beim Training eben regelmässig beobachten konnte.

    Die Begriffe über die geredet werden sind also so gesehen abstrakt. Man kann sie nicht sehen oder anfassen.
    Ganz nüchtern ausgedrückt.

  54. Stell Fragen, die ans Eingemachte gehen.

    Trau Dich in tiefere Tiefen vorzustossen. Und nein, das ist nicht zu intim. Ihr wollt euch ja auf einer so intimen Ebene kennenlernen.
    Und nein, Du rutscht damit auch nicht in die Freundschaftszone solange Du nicht versuchst, ihren Psychotherapeut zu spielen, der ihre Probleme löst.

  55. Noch besser ist: Mach Aussagen über sie. Statements, wie man Neudeutsch so schön sagt.

    Sag etwas über sie, was Du aus dem bisher gesagten ableiten kannst.
    Wenn sie z.B. sagt, sie spiele schon seit 20 Jahren Klavier, macht sie das mit ziemlicher Hingabe und Leidenschaft.
    Trau Dich so etwas zu sagen, auch wenn es Dir komisch vorkommt oder das Statement sogar falsch sein kann.
    Sie wird sich sehr darüber freuen. Ist es richtig, findet sie es beeindruckend.
    Ist es falsch, wird sie sich freuen, dass Du Dich so sehr für sie interessierst.

  56. Sei nicht auf das Ergebnis aus, sondern geniesse einfach die Zeit und das Gespräch mit ihr.

    Connecte nicht, weil Du Dir ein Ergebnis erhoffst durch diese Interaktion.
    Connecte einfach mit ihr, weil Du es möchtest. Weil Du den Menschen erleben, kennenlernen und diese Zeit mit ihr teilen möchtest.
    Dann wird als Nebenprodukt sowieso etwas herausspringen was in diese Richtung sich auswirkt.
    Zumindest je besser Du das machst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit.
    Versuch auch nicht das Ganze zu erzwingen. Lass es einfach entstehen.

  57. Versuch hier zuzuhören und NICHT ihre Probleme zu lösen. Du bist nicht ihr Psychologe oder Psychotherapeut.

    Wie vorher schon einmal erwähnt: Ja, wir Männer sind oft Problemlöser. Alles muss gelöst werden.
    Vergiss das hier bei dem Thema ganz schnell wieder. Du machst keine Vorschläge, wie sie ihre Glaubenssätze ändern könnte.
    Sollte sie das wirklich wollen kann sie bei einem Psychologen, Psychotherapeut oder einem Selbsthilfekurs etwas dafür tun.
    Auch das musst Du ihr jedoch nicht vorschlagen. Sei einfach nur da. Versuche zuzuhören und zu verstehen.
    Sie will keine Problemlösung, sondern ganz einfach nur das Gefühl verstanden zu werden.

  58. Setz Dich über Dein Gefühl hinweg, dass es komisch ist, solche Dinge zu sagen, wie hier vorgeschlagen werden. Probier es einfach aus.

    Ja am Anfang fühlt es sich komisch an, weil wir Männer das nicht gewohnt sind solche emotionalen Dinge zu kommunizieren.
    Es liegt jedoch in unserer Natur. Warum haben wir dann manchmal regelrecht Angst davor?

    – Weil es uns verletzlich macht.
    – Weil wir nicht verurteilt werden wollen. Wir werden dadurch angreifbar.
    – Wir sind es nicht gewohnt.
    – Ausserdem ist es wie ein Muskel der gestärkt werden will.

    Wir lernen heutzutage nicht mehr, wie man wirklich empathisch ist.
    Mitgefühl im Sinne von mitfühlen, was im anderen Menschen vor sich geht.

  59. Geniesse die Zeit mit ihr.

    Das Ganze ist kein Wettbewerb. Lass Dir Zeit. Ihr gebt euch hier zusammen die Möglichkeiten schöne Erinnerungen zu schaffen.
    Create Memories wie man auf „Neudeutsch“ sagen würde.
    Heutzutage sind solche Momente leider selten geworden.
    Und, es ist wirklich nicht zu weit hergeholt zu sagen:

    Es ist wie ein Stück Hollywood für den Moment.

    Echt. Pur. Und ungeschönt. Nur nachhaltiger und realer als im Film.

  60. Wenn ihr bisher mit anderen zusammenseid und die Themen vertrauter und privater werden…

    sucht euch einen Platz, wo ihr ungestört reden könnt.
    Denn sie oder auch Du, ihr beide möchtet womöglich über Dinge reden, die nur ihr gerade in diesem Moment teilt.
    Die anderen müssen nicht hören, wenn ihr euch plötzlich danach fühlt, Dinge miteinander zu teilen, die vielleicht noch nicht einmal eure besten Freunde wissen.
    Das schafft Nähe, Vertrauen und Halt. Vor allem wenn man sich dabei respektvoll begegnet ohne seine Gesprächspartnerin zu bewerten.

  61. Interessiere Dich für ihre Welt. Du willst nicht nur Wissen, ob sie gerne Freiheit liebt,

    sondern Du möchtest wissen, was Freiheit denn für sie bedeutet.
    Du möchtest wissen was der Begriff für sie für Auswirkungen hat. Wie definiert sie ihn? Wie geht sie damit um?
    Du willst also wissen, was in ihrer Welt Freiheit ist, bis ins kleinste Detail.
    Das ist eine Möglichkeit.
    Allein schon solch ein Wort kann ausreichen, um sich über die Details einen ganzen Abend oder länger zu unterhalten.

    Sei also keiner mehr von denen die nur sagen: Du bist bestimmt ein freiheitsliebender Mensch.

    Nein, Du wirst derjenige sein wollen, der sagt:

    Ich finde es toll, dass Freiheit für Dich etwas beinhaltet, was Du mit anderen teilen möchtest.
    Sozusagen Deine Freiheit mit anderen teilst. Das ist so toll. Ich glaube, das klaue ich mir von Dir. 😉
    Ich habe noch nie jemanden kennengelernt der das so sieht.

  62. Wenn Du noch nicht weisst, wie man tiefergehende Fragen bildet, kannst Du eine von diesen 3en hier nehmen:

    Klau sie Dir, die 3 Fragen, um eine bessere Verbindung aufzubauen:

    1.) „Was ist das peinlichste was Dir je passiert ist, Marie?“ (Du nennst natürlich ihren richtigen Namen und nicht jede Frau Marie. 😉
    Falls sie darauf nicht gleich antworten möchte, DANN ist ein Zeitpunkt, wo Du ein Beispiel von Dir geben kannst.
    Komme dann aber wieder auf sie zurück.

    2.) „Hast Du Dir Deine Disziplin durch Dein Hobby (Arbeit, etc.) angeeignet,
    oder warst Du immer schon so diszipliniert?“

    3.) „Was würdest Du machen, wenn Du eine Million hättest und nicht mehr arbeiten müsstest?“

  63. Höre mit Deinem Herzen zu.

    Das hat hier ebenfalls mit dem Zugang zu seinen Gefühlen zu tun.
    Verlasse Dich auf Deine Gefühle und Deine Intuition und halte sie nicht zurück.
    Empfinde was Du empfindest, wenn sie erzählt.
    Höre was Du hörst.
    Fühle was Du fühlst.
    Unterdrücke es nicht, sondern lasse es aufsteigen.

  64. Zeige echtes Mitgefühl.

    Auch hier eine Kurzanleitung, denn viele Jungs und Männer wissen einfach nicht, wie sie es zeigen sollen.
    Nur Mut, auch ich hab mal damit angefangen. Jeder kann es irgendwann lernen.
    Das bedeutet einfach nur sich in den anderen hineinzuversetzen, dann fallen ziemlich viele Urteile sofort unter den Tisch
    und plötzlich hat man einen Einblick in die Gefühlswelt und die innere Welt seines Gegenübers.
    Respektiere dabei die Werte und Grenzen des anderen.

  65. Gib ihr zu verstehen, dass Du in diesem vertrauten Moment, nichts an ihr zurückweist.

    Kein Mensch mag es, wenn man sein innerstes offenbart und dafür verurteilt wird:

    Ja und deswegen ziehe ich immer gerne Korsetts an.
    Das ist einfach… naja, so wie manche vom Alkohol nicht loskommen, komme ich nicht davon los.
    Meine Eltern meinen ich bin bescheuert und würde meine Gesundheit ruinieren.

    Wenn also hier ihre Eltern sie schon verurteilen, dann halte Dich zurück.
    Es reicht ja schon, wenn die Personen von denen man am meisten Rückhalt erwarten würden einen von sich stossen.
    Glaub mir. Sie kennt genügend Menschen, die sie verurteilen für was sie tut.
    Sei Du die rühmliche Ausnahme und unterlasse es.

    Du bist also hier der Gegenpol. Der sie nicht negativ bewertet.
    Sondern im Gegenteil, alles annimmst und Dich dafür interessierst.

  66. Sei loyal und vertrauenswürdig.

    Erzähl was ihr teilt keinem weiter. Auch nicht Deinen besten Freunden.
    Was gesagt wurde ist nur für euch allein bestimmt.

  67. Biete ihr einen sicheren Ort für ihre Gefühle, ihre Person und ihre Motivationen oder Inspirationen.

    Mach deutlich – sollte sich das Gespräch eines Tages fortsetzen – dass immer noch die gleiche Umgebung
    existieren wird. Auch über diesen Zeitpunkt hinaus. Ein Platz des Rückzugs.
    Voll von Akzeptanz und Rückhalt, Anerkennung und Validierung.
    Gepaart mit Repsekt.

  68. Finde ihre Kern-Glaubenssätze heraus.

    Das bedeutet einfach das am tiefsten liegendste warum zu finden.

  69. Achte darauf, wie sie etwas sagt.

    Wenn ihr euch z.B. noch einmal verabredet, sagt sie dann

    „Das schaut gut aus.“

    oder

    „Das klingt gut.“

    Es gibt auch noch viele weitere Möglichkeiten.
    Ab jetzt wirf ein Auge bzw. Ohr darauf. 😉

  70. Missbrauche das Ganze nicht.

    Bau keine Verbindung auf, damit Du nachher eine Frau hast, die Dir wie ein Hündchen nachläuft.
    Darum geht es nicht und es wird auch nicht funktionieren. Denn handelst Du ausgehend von einem unehrlichen Motiv.
    Eine tiefe Verbindung mit jemandem einzugehen ist eine sehr ehrliche Sache. Also funktioniert sie auch nur, wenn Du ehrlich und offen bist.

  71. Falls Du reaktiv wirst, sag es einfach: Sorry, ich habe gerade total reagiert. Das war keine Absicht.

    Du teilst es also mit, wenn Dich quasi Dein Unterbewusstsein gerade ferngesteuert hat.
    Auch das gehört zu einer offenen ehrlichen Kommunikation dazu.

  72. Vermeide etwas zu sagen, dass direkt oder indirekt kommuniziert: Oh das funktioniert ja wirklich mit einer emotionalen Verbindung.

    Und vermeide auch solche Sätze wie: Oh, das habe ich gar nicht erwartet. Toll!
    Es gibt genügned Indikatoren, die Dir zeigen werden, wenn Du es richtig machst.
    Genauso genügend Indikatoren dafür, wenn Du es nicht richtig machst.

    Der wichtigste Indikator ist jedoch:

    Deine Gesprächspartnerin ist noch da und will sich weiter mit Dir unterhalten.

  73. Lehne ihre Meinung nicht ab über etwas. Sondern versuche sie zu verstehen und zu akzeptieren.

    Stosse sie nicht zurück. Selbst wenn Du denken solltest, dass ihre Meinung über etwas lächerlich oder Dir völlig unverständlich ist.
    Sie darf so denken. Weil das ist sie. Das bist nicht Du.
    Du wirst ja wahrscheinlich auch nicht wollen, dass jemand einfach so kurz Deine Meinung über den Haufen wirft, nur weil es ihm nicht passt,
    wenn Du Dich gerade über Deine grösste Leidenschaft im Leben auslässt.

  74. Sei Dir bewusst, dass ein Gespräch über Religion, Politik, Philosophie, Wissenschaft nicht notwendigerweise ein Indikator für eine tiefe emotionale Verbindung ist.

    Klar, kann sie (die tiefe Verbindung) auch durch diese Themen entstehen.
    Nur ist es nicht per se so. Führe das Gespräch in die Tiefe. Nimm das Ruder in die Hand und geh auf Kurs. Tauchkurs.
    Viel spass dabei.

  75. Wenn das Gespräch wieder an die Oberfläche kommt, führst Du es wieder in die Tiefe.

    Das passt direkt zum vorhergehenden Punkt. Es wird wieder oberflächlich? Geh wieder in die Tiefe.
    Wenn Du das Spiel mit der Verbindung besser beherrscht, kannst Du Dir erlauben mit Absicht höher oder tiefer zu gehen,
    wie es Dir gefällt. Die Frau wird dann normalerweise von sich aus beginnen, das Gespräch wieder in die Tiefe zu führen.
    Sie möchte mehr davon.

  76. Versuche zu fühlen, was die andere Person fühlt.

    Wenn Du völlig im Moment bist, dann kannst Du auch fühlen, was Dein Gegenüber fühlt.
    Nimm es auf und lass Dich davon leiten, um zu verstehen was in Deinem Gesprächspartner vor sich geht.

  77. Mach Dich darauf gefasst, wenn Du sagst:

    „Ich verstehe, wie Du Dich fühlst.“

    Dass auch hier mal ein schnippiges „Das kannst Du überhaupt nicht verstehen!“, zurückkommen kann.
    Das ist vor allem gerechtfertigt, solltest Du Dich noch in der Situation befunden haben, von der sie gerade erzählt.
    Und die gibt es natürlich. Dann ist es verständlicherweise auch etwas schwieriger sich darauf einzustellen.
    Akzeptiere dann ihre Meinung.
    Wenn sie es zu sehr übertreibt mit ihrem Tonfall, kannst Du natürlich auch etwas dazu sagen.

  78. Sei offen dafür diese tiefere Verbindung mit ihr einzugehen und tu es nicht als zu intim ab.

    Viele Jungs haben Angst, dass ihr euch ZU NAHE kommt.
    ZU NAHE existiert in diesem Sinne nicht. Entweder kommt ihr euch näher noder nicht.
    Zu intim ist nur eine Blockade in eurem Kopf.

  79. Zeige Empathie.<h/3>

    Empathie ist wie die größere Schwester einer Verbindung. Es bedeutet, alle Dinge zu berücksichtigen: Zeit, Umgebung, Umstände und so weiter. Nicht nur daraus ableiten, was dir gegeben wird. Aber stell es in einen größeren Zusammenhang.

  80. Zeige Mitgefühl.

    Eigentlich hatten wir diesen Punkt schon.
    Aber hier noch einmal aus einem anderen Blickwinkel.
    Mitgefühl ist nicht Mitleid. Sondern im tieferen Sinne, versuch die Gefühle aus ihrer Ansicht heraus wahrzunehmen.

  81. Sei Dir bewusst, welche Auswirkungen eine tiefe Verbindung haben kann.

    Eine tiefe Verbindung ist nachhaltig. Sie hält nicht nur für 2 Stunden oder 2 oder 3 Tage.
    Wenn so viel „Substanz“ und Echtheit ausgetauscht wird, lernt man sich ja ganz anders kennen, als wenn man nur Smalltalk hält.
    Das kreiert ein Investment auf ihrer Seite. Das heisst: sie wird Dich wiedersehen wollen.
    Das Vertrauen wird sehr tief gefestigt und aufgebaut. Trotzdem kann es natürlich leicht zerstört werden. Sei Dir dessen immer bewusst.
    Die richtigen Annahmen gekonnt rübergebracht, können schon innerhalb von 30 Minuten eine tiefe Verbindung entstehen lassen.
    Es muss nicht wieder wie wenn man nur Smalltalk zuvor betrieben hat wieder an der Oberfläche geblieben werden, bis Du das Gespräch
    wieder in die Tiefe führst. Nein, sie wird es sogar regelrecht von Dir erwarten.
    Erfülle ihre Erwartung und gib euch beiden das Geschenk eines wunderbaren Abends mit einem inspirierenden Gespräch.

  82. Lass das Gespräch laufen und beende es nicht schon vorher abrupt.

    Du kannst Dich natürlich jederzeit dazu entschliessen das Gespräch zu beenden.
    Wenn es jedoch Dein Ziel ist sie besser kennenzulernen, ist es meiner Meinung nach nicht angeraten das Gespräch einfach so abrupt zu beenden.
    Wenn ihr dann länger geredet habt, ist das wieder eine andere Sache. Irgendwann ist jedes Gespräch zu Ende.

  83. Mach nicht die ganze Zeit Smalltalk. Das signalisiert Desinteresse.

    Das scheint den meisten Männern einfach nicht bewusst zu sein.
    Wenn Du die Ganze Zeit beim Smalltalk bleibst, dann signalisiert das der anderen Person:

    Lass es kurz halten. Zwischen uns stimmt die Chemie sowieso nicht.

    Die meisten Männer sind wie vor den Kopf geschlagen, wenn man sie darauf aufmerksam macht.
    Sie erkennen das Muster oft nicht.

  84. Gestalte das Gespräch nachhaltig – Füge Substanz hinzu

    Sorge dafür, dass das Gespräch ziemlich schnell an Substanz gewinnt.Du hast den ganzen Text bis hierher aufmerksam durchgelesen? Wow beeindruckend. Dann hör ab hier nicht auf damit. 🙂Was ist Substanz? Das bedeutet ihr erfahrt sehr schnell etwas über einander.
    Also einerseits hetze das Gespräch nicht, aber sei so mutig gleich zu versuchen etwas über sie zu erfahren, was sie ausmacht.
    Wer ist sie als Person, wie würden ihre Freunde sie beschreiben und so weiter.

  85. Gib Feedback.

    Höre also nicht nur aktiv zu. sondern höre so zu, dass sie merkt, Du möchtest alles aufnehmen und verstehen. Weil Du Dich für ihre innere Welt interessierst.
    Dazu kannst Du einzelne Sätze oder Fragmente von ihr mit Deinen eigenen Worten wiederholen.
    Sie wird es bemerken, verstehen und sich darüber freuen.
    Wenn Du weiter fortgeschritten bist, nimmst Du es auf UND bringst gleichzeitig neue Statements ein.
    Solltest Du noch weiter fortgeschritten sein, dann… lies erst mal den Text fertig. 😉

  86. Sag nicht einfach nur „Ja“, wenn Du meinst etwas verstanden zu haben.

    Sondern paraphrasiere, was meint: wiederhole noch mal wichtige Teile mit Deinen eigenen Worten.
    Du kannst auch etwas z.B. erwähnen:

    Hast Du gewusst, dass mir das erste Mal jemand erzählt? Ich finde das total interessant.

  87. Stell Dir vor, ihr würdet euch schon lange kennen. Wichtig ist dabei sich so zu fühlen.

    Sich vorzustellen den anderen zu kennen ist am Ende immer ein Gefühl, es ist bei jedem etwas unterschiedlich ausgeprägt
    und man nimmt es im Körper wahr. Zwischen Bauchnabel und Kehle quasi.
    Manchmal auch im Rücken oder sogar in den Händen was viel seltener ist, jedoch durchaus vorkommen kann.

  88. Mach Dir bewusst, wenn Du Angst vor der Verbindung hast. Und Du deswegen die Verbindung sabotierst oder nicht bewusst weiterführst.

    Geh mit dem Ziel in das Gespräch eine tiefe Verbindung aufbauen zu wollen. Das ist Dein Kurs. Nicht um alles in der Welt.
    Nur eben, dass Du es für eine Weile versuchen wirst und alles geniesst was dabei passiert.

  89. Stell Dir vor Du wärst sie und versuch die Welt (ihre innere Welt) mit ihren Augen zu sehen.

    Dieser Punkt passt auch zum Punkt Empathie weiter oben.
    Stell Dir vor Du bist wirklich sie. In ihrem Körper. Und sie hört Dich gerade reden, während sie Dich anschaut.
    Welche Erfahrung macht sie gerade?
    Wie hört sie Deine Stimme?
    Wie kommen die Gefühle in ihrem Körper an, die Du vermittelst als Gesprächspartner?
    Wie reagiert sie auf Dich?
    Wie fühlt sich jetzt woh ihr Atem für sie an und ihr Herzschlag?

  90. Lade sie in Dein Haus ein.

    Damit ist nicht wirklich Dein Haus gemeint. Sondern, warum soll sie nicht so viel Platz und Freiheit in Deiner Welt haben, dass sie ihre darin nicht ganz ausbreiten könnte?
    gib ihr also den Raum alles vor Dir auszubreiten, ohne dass sie sich wieder zurückziehen muss.
    Dein Haus ist gross genug für euch beide. Sie kann alles ausbreiten, egal wieviel Raum es benötigt.

    Lies dazu auch:

    Wie Du Deinen Gesprächspartner in seinem eigenen Haus einsperrst.

    Ab ins Badezimmer! Und hör auf zu Essen!
    Wie Du Deinen Gesprächspartner in seinem eigenen Haus einsperrst.

  91. Hör auf mit „Ich hätte Dich aber gerade gerne so und so“.

    Das ist bei einer tiefen emotionalen Verbindung erst mal total fehl am Platz.

    Hier geht es um:

    – Verständnis
    – Vertrauen
    – Respekt

  92. Nicht sie kreiert das Gespräch und Du auch nicht.

    Zumindest nicht alleine. Sondern ihr beide zusammen. Mach Dir das bewusst. Es ist etwas Gemeinsames das ihr teilt.
    Auch hier gilt. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Lasst es einfach entstehen und gebt dem ganzen Zeit und respektiert
    die Bedinungen die das Gespräch benötigt, um auf diese Weise entstehen zu können.

  93. Merke Dir was sie sagt. Auch für später, wenn sie nochmal darauf zurückkommt.

    Das gehört auch zum Punkt aktiv zuhören.
    Nur ist jetzt noch zusätzlich anzuraten alles aufzunehmen UND abzuspeichern.
    Denn sonst kommt sie oder Du wieder auf ein vorheriges Thema zurück und ihr wisst beide nicht mehr worum es geht
    bzw. kommt nicht mehr auf einen gemeinsamen Nenner?
    Das ist nicht gerade angenehm und wird dem Gesprächspartner mit der Zeit die Lust rauben sich weiter für das Gespräch zu engagieren.

  94. Wenn sie zufällig, das Beste aus Dir herausholt und das Schlechteste gleichzeitig, ist es ok das zuzulassen.

    Sie entdeckt etwas an Dir oder aus Deiner inneren Welt, dass sie sogar richtig beschreibt, oder Dich eigentlich inspiriert es rauszulassen.
    Nur… weil Du Dich selber dafür verurteilst möchtest Du was jetzt gerade in Dir aufkommt nicht gerne erzählen.
    Dann ist es super angenehm, wenn Du merkst, auch wenn Du anfängst zu erzählen, dass sie weiter Interesse zeigt und Dir mitteilt:

    Hey, Holger es ist ok, dass Du in diesem Punkt so denkst und fühlst.
    Und lass Dir auch nicht von anderen einreden, dass das nicht in Ordnung wäre.

    Du siehst? Es ist wirklich ok, sich mitzuteilen. Hast Du diese Erfahrung mehrmals gemacht,
    beginnst Du Dich so langsam wie ein Fisch im Wasser zu fühlen.
    Eine schöne Erfahrung.

  95. Wenn Dir etwas nicht gefällt an ihr, was kannst Du trotzdem Gutes daraus entnehmen?

    Sag ihr das.

  96. Wertschätze was sie tut.

    Wenn sie z.B. eine Auto für arme Kinder und deren Eltern spenden möchte, verabschiede Dich von Deinen verurteilenden Gedanken, wie:

    …Wenn die das dauernd so macht, wird sie nie wirklich Geld für sich haben….

    Geh hier auf ihre Charaktereigenschaft ein, die sie solche Dinge tun lässt.

    Sabrina, ich finde das unglaublich wie grosszügig und hilfsbereit Du bist.
    Hast Du das gelernt, weil Du Deine Geschwister so sehr magst und ihr teilt heute noch gerne alles miteinander?

  97. Sei Du selbst. Verstelle Dich nicht.

    Manchmal fuhlen wir uns nicht akzeptiert, wenn wir uns ganz so geben wie wir wirklich sind.
    Hier ist genau das aber gefordert. Lass Dein innerstes selbst raus.
    So wie Du gerade bist.

  98. Connecte nicht, weil Du ein Ergebnis haben möchtest.

    Sondern tu es einfach aus Freude sie kennenzulernen.
    Du kannst darauf Vertrauen, dass sich dann etwas Positives aus dem Gespräch bilden wird.
    Und gleichzeitig bist Du vom positiven Ergebnis lösgelöst.

  99. Lass auch sie komplett sie selbst sein. Stosse sie nicht zurück.

  100. Auch wenn Du über sie redest, sag nicht „Ich“, die ganze Zeit.

    Sondern finde Sätze mit „Du“.
    Geh also immer von ihr aus, bevor Du von Dir ausgehst.
    Denn: Wir Menschen gehen sowieso gerne von uns selbst aus und fragen uns dann:
    Wann bin denn ich jetzt dran mit reden?

    Hey, keine Sorge. Wenn Du genügend Interesse signalisierst,
    beommst Du genügend Möglichkeiten und Zeit über Dich zu erzählen.

  101. Findet eure eigenen Worte und Ausdrücke, die ihr beide klar versteht.

    Ihr lasst hier etwas neues entstehen. Bei manchen Menschen, die sehr empathisch sind,
    entsteht sogar so etwas wie eine eigene Sprache.
    Sie benutzen die gleichen Worte wie Du.
    Doch die Worte haben eine tiefere Bedeutung erlangt.

    Eine Frau sagte einmal:

    Ich finde das total interessant, weisst Du, das ist wie eine Art Vorhang.
    Jemand könnte uns zuhören. Die Worte aufnehmen. Und trotzdem würde er nicht verstehen
    was das Thema ist. Erst dann, wenn er hinter diesen Vorhang schaut.
    Ich liebe solche Momente. Leider sind sie so selten. Danke.

  102. Sei mit Deinen Gefühlen verbunden.

    Unterdrücke sie nicht.

    Ja, ich werde versuchen in Zukunft diese Gefühle zu ignorieren.

    Nein, das ist keine gute Idee. Schenke Deinen Gefühlen die volle Aufmerksamkeit und sei mit ihnen zusammen
    in diesen Momenten präsent. Gefühle haben ihre Berechtigung. Genau deswegen existieren sie.
    Wir haben oft in der westlichen Welt gelernt negative Gefühle zu unterdrücken.
    So gesehen existieren keine neagtiven Gefühle. Sondern sie treten einfach auf.
    Sie sind unsere Lehrer, die uns etwas mitteilen möchten.
    Nimm sie als Lehrer und Deinen Freund an.
    Auch wenn Dir das als Mann womöglich vorerst schwerfallen mag.

  103. Ziehe Rückschlüsse über sie.

  104. Behandle sie so, wie Du behandelt werden möchtest.

    Das könnte man auch einfach nur als Respekt abtun.
    Jedoch steckt etwas mehr dahinter.
    Jeder hat seine eigenen Werte und Grenzen.
    Auch die wollen respektiert werden.
    Das bedeutet also, wenn sie Deine Werte und Grenzen akzeptiert,
    dann akzeptiere auch ihre.

  105. Liebe Dich selbst, so wie Du bist.

    Nur so sehr, wie Du Dich selbst liebst und anerkennst, kannst Du auch jemand anderem Gegenüber diese Gefühle entgegenbringen oder mit diesem Menschen teilen.
    Lerne also Dich wieder ganz zu akzeptieren.

  106. Lerne Kizomba.

    Kizomba ist eine tolle Möglichkeit, um zu lernen was eine tiefe emotionale Verbindung noch ausmachen kann.
    Du wirst merken, mit manchen Tanzpartnerinnen hast Du sofort eine Connection.
    Ohne Worte.

So! Du hast es geschaff tund bist am Ende angelangt. Alle Achtung!

Du hast Fragen? Schreib einen Kommentar zum Artikel.
Oder schicke mir eine E-Mail.

Und ja, ich habe wie es scheint gelogen. Es sind nicht 101, sondern 107 Möglichkeiten inzwischen,
wie Du eine bessere Verbindung mit ihr aufbauen kannst.

Wenn Dir das zu viele auf einmal sind kannst Du Dir auch diese Artikel zusätzlich anschauenl:

Ich hoffe der Artikel hat Dir gefallen und vor allem auch weitergeholfen.

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Und teile diesen Artikel!

~Holger

Kizomba Paar

Tanz Kizomba und Connecte

Worum geht es eigentlich in diesem Post?
Kizomba entstammt der portugiesischen Sprache und hat seinen Ursprung in Angola, Africa.
Normalerweise rede ich hier darüber, wie man Worte benutzen kann, um zu connecten und diese Wirkung
durch den „Vibe“ verstärkt wird.
Mit der Zeit sollte dies Sache des Unterbewusstseins sein.
Du solltest dann nicht mehr dass Gefühl haben, dass Du noch nachdenken musst.
Und weil ich immer darüber schreibe, „wie man redet“, geht es hier mehr um den Vibe in diesem Post.

Ich werde Dir auch zwei Tools mit an die Hand geben, damit Du noch mehr spürst, was wirklich vor sich geht.
Eines wird Dir helfen aus Deinem Kopf zu kommen, das andere hilft Dir Deine Präsenz zu vergrössen.
So dass Du die Gefühle noch viel stärker verspürst.

Feel It!

kizomba couple

Es ist an der Zeit „zu fühlen.“
Wir beschäftigen uns hier mit dem Vibe. Den Emotionen. Den Gefühlen. Den Empfindungen.

Kizomba bedient sich sehr der Berühung.
Um es genauer auszudrücken: Ohne sich sehr viel zu berühren, kann man nicht wirklich zusammen Kizomba tanzen.
Connecte mit Deinem Körper, Deinem Verstand und Deiner Seele.

Auf lange Sicht bedeutet das Gedanken, Worte und Taten folgen alle der gleichen Richtung. Sie sind gleich ausgerichtet.
Das heisst was Du tust, was Du denkst und was Du sagst ist das Gleiche gewissermaßen.
Das bedeutet: Du willst tanzen. Du denkst daran zu tanzen. Und Du möchtest den Tanz fühlen.
Und wenn Du überhaupt nachdenken solltest: Dann nur darüber im Idealfall.
Ja, es braucht einige Zeit, bis man das gemeistert hat und konsistent ist.

Aber Du wirst nur ein paar Sekunden brauchen den Effekt das erste mal zu spüren,
wenn Du noch nie Kzomba getanzt hast, wirst Du das wohl noch nie gefühlt haben.
Insbesondere wenn Du normalerweise kein Tänzer oder vielleicht auch Musiker bist.
Also mache ich Dir den Vorschlag: Gib Dir einen Ruck und mach mal bei einem Kizomba-Schnupperkurs mit.
Das gibt es fast in jeder grösseren Stadt, also garantiert auch in Deiner oder zumindest in der Nähe.
Und diese werden meistens kostenlos oder für einen Minibetrag angeboten.

Connecte mit Deinem Body und Deinen Gefühlen.

Du wirst hier eine Menge Dinge lernen.
Stell Dir mal einfach kurz vor, wie das wohl wäre an so einem Kurs teilzunehmen.
Du musst Dir also gerade eine Tanzpartnerin auswählen.
„So, fangen wir an. Jeder sucht sich jetzt einen Tanzpartner.“, fordert euch der Tanzlehrer auf.
Ok, da ist diese eine Frau da drüben. Irgendwie finde ich die ganz süss.

Jetzt bekommst Du Instruktionen welche Tanzhaltung ihr einzunehmen habt.
Kizomba
Es gibt zwei grundlegende Wege wie ihr euch halten könnt.

Der Mann nimmt seine linke Hand, um die rechte Hand der Frau zu greifen.Und die Oberkörper berühren sich fast komplett. Am Genitalbereich berührt ihr euch nicht.
Als Mann bekommst Du die komplette Verantwortung für die Führung.

Respektiert eure Privatsphäre.

Jeder hat einen unsichtbaren Bereich um sich herum, in den man nur sehr vertraute Personen kommen lässt.
Es ist hier also wichtig sich hier zu vertrauen. Nicht jeder kann einfach sofort, auch um des Tanzens Willen, einen fremden Menschen ganz weit in seinen Privatsphärenbereich eindringen lassen.
Meist wird das eher der Frau als dem Mann unangenehm sein.
Aber es könnte natürlich auch umgekehrt sein und Du fühlst Dich unwohl dabei.
Du wirst sofort spüren, ob die Frau Dich so nahe kommen lässt oder Du sie so nah an Dich heranziehen kannst,
wie es eigentlich für den Tanz erforderlich ist.
Wenn sie das nicht möchte, achte bitte auf die kleinsten Zeichen und respektiere das. Einen Schritt zurück.
Ich meine das nicht notwendigerweise sprichwörtlich, sondern schau einfach welchen Abstand die Frau noch zulässt.
Wenn Du merkst sie fühlt sich unwohl, vergrössere den Abstand ein wenig. Solange bis es ok ist. Vor allem für sie.
Respektiere das. Erzwingen würde hier das Vertrauen zerstören.
Es ist etwas Powervolles und niemals etwas Erzwungenes.
Du wirst innerhalb von ein Paar Sekunden spüren, ob die Chemie zwischen euch stimmt.
Du spürst es am Vibe. Wenn die Frau sich sicher fühlt, wird sie sehr gerne ganz nahe kommen und ihre Augen schliessen.
Was bdeutet das für Dich? Einfach nur zu verlangen, dass SIE sich emotional öffnet ist nicht genug, wenn ihr richtig eng tanzen wollt.
Du musst Dich genau so öffnen. Ansonsten kreierst Du Distanz und kein Zusammengehörigkeitsgefühl.
Connecte zu ihren Emotionen. Fühle sie. Wortwörtlich. Mit Deinem Verstand und Deinem Körper.
Sagen wir einfach: Gib Dich dem mit Deiner ganzen Seele hin.

Oder sagen wir: Mit Deiner ganzen Seele und von ganzem Herzen und lass Deinen Geist den Rest dazu beitragen.

 

Versuch nicht verkopft zu sein

ape thinking

Um wirklich fühlen zu können, was vor sich geht, gebe ich Dir zwei Dinge an die Hand die du tun kannst.

Wie Du sofort aus Deinem Kopf kommst.

Bist Du jemand der ziemlich verkopft ist?
Wenn die Geschichte recht behalten soll: Dann, ja. Bist Du. sehr sogar. Sehr verkopft.
Lass uns das jetzt gleich ändern.

Es gibt einen kleinen Trick der ganz einfach einen positiven Kurzschluss in Deinem Verstand erzeugt und schon hörst Du auf zu denken.
Das bedeutet, dass Dein Unterbewusstsein sofort diesen Platz übernimmt und anstelle Deines Verstandes alles übernimmt.
Mit anderen Worten: Dein Verstand ist viel langsamer als Dein Unterbewusstsein.
Ich wette mit Dir, es gab schon einige Momente in Deinem Leben, wo Du, würde ich Dich jetzt nach diesem speziellen Moment fragen,
überhaupt nichts gedacht hast.:

Also, zum ersten Tool:

Um Deinen Verstand auszuschalten, musst Du Dinem Verstand eine Frage stellen, die er nicht beantworten kann.
Und zwar deswegen weil sich die Antwort dank Deines Gehirns immer wieder ändert. Deswegen wird es niemals eine Antwort darauf finden.
Die Frage lautet:

„Was wird wohl mein nächster Gedanke sein?“

Dein Gehirn wird beginnen nach der Antwort zu suchen und sie niemals finden.
Deswegen entsteht sofort eine kurze Pause. Ruhe in Deinem Kopf.
Versuch es doch gleich jetzt einmal. Hör auf zu lesen und probier es gleich aus. Stell Dir die selbe Frage.
Du kannst sie auch leicht verändern:

„Welche Farbe hat wohl mein nächster Gedanke?“

or

„Welchen Ton macht mein nächster Gedanke?“

or

„Welchen Geruch hat mein nächster Gedanke?“

Einfach abwarten. Bis der nächste Gedanke kommt.

Wenn der nächste Gedanke kommt, gönne Dir eine kleine Pause und akzeptiere, dass das Denken wieder einsetzt.
Jetzt: Machst Du es gleich nochmal. 🙂
Versuch es 10 mal hintereinander. Du wirst feststellen, dass die Pause jedes mal länger wird.
Längere Momente der Stille.
Es kommt darauf an, wie verkopft Du normalerweise bist. Davon hängt die Länge der Pausen ab.
Sehr verkopfte Menschen haben beim ersten Mal ausprobieren, vielleicht eine Sekunde Ruhe. Vielleicht sogar weniger.
Je nachdem wie das bei Dir ist, kann auch gleich eine längere Pause entstehen. Das ist für jeden von uns unterschiedlich.

Deinem Charisma einen Schub verpassen

Auf zum zweiten Tool.
Jetzt bist Du zwar nicht mehr verkopft aber noch nicht notwendigerweise sehr present.
Du bist nicht wirklich in Deinem Körper.
Du musst Deine Präsenz erhöhen. Nur wie?
Es gibt einen einfachen Trick:
Konzentriere Dich auf das Gefühl in Deinen Zehen.
Das wird tatsächlich Dein Gehirn zwingen vom Kopf bis zu den Zehen durch den Körper zu scannen
und Dich in diesen bringen. Das heisst Du bist vollständig anwesend.
Mach das einfach für ein paar Sekunden, bevor ihr beginnt zu tanzen.

ich garantiere, wenn Du es richtig machst: Du wirst dieses Gefühl lieben.
Und die Frau wird es ebenso lieben, 100%.

Kontrolle – Woher weiss, ich das ich das richtig mache?

Das ist eine sehr gute Frage.
Wenn Du es richtig machst und alle Tipps beherzigt hast,
wirst Du ein sehr gutes Gefühl haben und das wird sich auf sie übertragen,
Du merkst es daran, dass die Leute, die euch zuschauen plötzlich zwei lächelnde Menschen tanzen sehen.
Wenn ihr also lächelt und es fast so ist, dass es eigentlich gar keinen Grund dafür gibt, dann macht ihr es richtig.
Es kommt mit Leichtigkeit.

Kizomba Woman Spin Smiling
Hier kannst Du das ebenfalls nochmal sehen: Sie lächelt.
Sie liebt diese Energie zwischen ihr und Dir.

Geniesse es einfach!

Jetzt magst Du Dich vielleicht fragen:

Was muss ich noch darüber wissen?
Nichts! Manchmal muss man für den Moment nichts mehr lernen, sondern einfach nur geniessen.
Weil Du hier lernst, wie Du Dich mit Deinen Emotionen verbindest. Deinen Empfindungen und Gefühlen.
Somit machst Du Deine Tanzpartnerin ziemlich happy, weil sie die Empathie wahrnimmt und eben die Chemie zwischen euch stimmt.
Das ist der Weg, wie das Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht. And dann könnt ihr beide loslassen und euch gehen lassen.
Um voll im Tanzen aufzugehen.

Zusammenfassung / Checkliste

  1. Finde heraus wo ein Kizomba-Schnupperkurs stattfindet in Deiner Stadt oder in der Nähe.
  2. Nimm teil. Einfach vorerst mal nur den Schnupperkurs besuchen.
    Damit Du mehr über den Tanz erfährst und worum es hier überhaupt geht.
    Drück Dich nicht davor und mach das einfach.
  3. Respektiert euren Privatsphärebereich. Nichts erzwingen, fühlt sich die Frau zu unwohl, lass ihr mehr Raum.
  4. Übe aus deinem Kopf zu kommen.
  5. Vergrössere Deine Präsenz
  6. Achte darauf, ob ihr plötzlich einfach aus dem Nichts heraus zu lächeln beginnt.

P.S.: Kizomba is Passion.

Warum eine emotionale Verbindung?

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal einen Artikel geschrieben: Was ist eine emotionale Verbindung?

Warum eine emotionale Verbindung?

Das magst Du Dich jetzt vielleicht fragen. Und das werde ich Dir hier sehr gerne erklären. 🙂

couple building a deep emotional connection

Eine emotionale Basis ist für jede Art von Beziehung sehr wichtig.
Egal ob es sich um Business, eine Freundschaft oder eine persönliche Beziehung handelt.
Ich denke Du kennst diese Art von Gesprächen sehr gut, wo es einfach mega gut lief und ihr Nummern austauscht, weil ihr euch unbedingt wiedersehen wollt. Logisch.
Vielleicht rufst Du dann sogar gleich ein paar Stunden später oder sofort diese Nummer an.
Stille.
Nichts.

Und Du fragst Dich, warum denn das jetzt?

Es mag schon stimmen, dass ihr zusammen mächtig Spaß hattet, aber:

Wer ist denn die andere Person überhaupt? Kennst Du sie denn jetzt schon wirklich besster?
Und weiß er oder sie jetzt auch schon wer Du eigentlich bist?
Oder weißt das nur Du? Oder weiß das nur die andere Seite?
Eine emotionale Verbindung ist das Fundament für eine Beziehung.

  • Vertrauen
  • sich oder jemanden kennenlernen
  • Tiefe
  • eine tiefe Verbindung
  • Den Wunsch sich wiederzusehen
  • Gelassen zu sein, wenn man intim miteinander wird

Meistens wirst Du ein wenig über Dich selbst erzählen oder ein wenig über Dich selbst hören, Durch Deine Gesprächspartnerin.
Vielleicht machst Du aber auch den Fehler die Funken, die entstehen sofort zu löschen.
Mach das bitte nicht. Gib der anderen Person den Freiraum sie selbst zu sein und über sich zu erzählen.
Und mach ab und zu Pause beim Reden, damit sie auch mitreden oder mehr über sich erzählen kann.
Gib ihr diese Zeit. Und empfinde bitte diese Stile nicht als seltsam. Genieße sie.
Oder es ist genau umgekehrt. Ziemlich unscharf, richtig? Was hilft Dir das denn dann in diesem Moment?
Das ist der gleiche Schärfe-Level wie der eures Zusammenseins. Eigentlich gar keiner. Ihr wißt nämlich ansonstn nichts voneinander. Fast nichts.
Es ist wichtig diese Unschärfe aufzulösen und sie auf einen anderen Level zu bringen.

Viele Bücher, Seminare und Kurse behaupten das Gleiche:

Es ist nicht wichtig WAS Du sagst, sondern viel wichtiger ist:
WIE Du es sagst.

Ich füge hier eindeutig hinzu:

Es ist EBENFALLS wichtig WAS gesagt wird.

Das EBENFALLS wichtig ist WAS gesagt wird, wird hier ziemlich klar werden.

Emotionen können Gedanken auslösen,
Gedanken können Emotionen auslösen.

Es geht darum die Reallität des anderen kennenzulernen und wirklich darin einzutauchen.
Und nicht nur darum einfach alles auf Deine Realität zu beziehen.
Es ist keine emotionale Einbahnstraße und auch keine Sackgasse.
Es geht um eine Zusammenkunft, Zusammensein.
Ein Team in und mit Harmonie. Das Raum lässt.
Einen Raum, wo es 100% ok ist, sich selbst zu sein.

Ich werde Dir zeigen wie Du eine ehrliche tiefe Verbindung zu einem anderen Menschen aufbauen kannst.
Und ebenfalls die Fallstricke die das verhindern können.

Viele Menschen lernen einfach nicht mehr wie man diesen wichtigen Schritt macht.
Sie wollen nichts riskieren. Weil sie nichts verlieren möchten. Das heißt aber auch,
dass sie nicht mehr gewinnen möchten.

Wenn man spielt, um nicht zu verlieren, vermeidet man alles mögliche.
Wenn man splt, um zu gewinnen riskiert man etwas.

Risk something, don't prevent everything

Als Mann mag es für uns immer ein wenig selstsam sein, eine tiefe Verbindung mit jemandem aufzubauen.
Weil wir oft nicht gelernt haben so im Einklang und verbunden mit unseren Gefühlen zu sein.
Besonders für einige von uns die in Europa aufgewachsen sind, mag das der Fall sein.
Viele Länder hier erziehen uns auf eine Weise, die uns abspricht, emotional zu sein.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Weine nicht. Schrei nicht. Sei nicht traurig.  Sei nicht wütend.
Sei nicht stolz. Such nicht nach Anerkennung. Tu das nicht. Tu jenes nicht. Tu das alles nicht.
Das verwirrt uns total. Wenn wir denn das alles nicht tun sollen, ja was sollen wir denn dann überhaupt tun?
Das sagt uns jedenfalls auch keiner. Keiner scheint es zu wissen. Aber alle scheinen zu wissen, was wir nicht tun sollen.
Und diejenigen, die das alles angeblich wissen, werden irgendwann durch ihr Ego entlarvt. Sie wissen es ebenfalls nicht.
Sie wirken nur so sicher, dass wir darauf hereinfallen und es ihnen glauben. Aber sie wissen eben auch nicht wirklich, wie wir mit dem Thema umgehen sollen.

Deswegen unternehmen sie überhaupt keine Anstrengung mehr von einer oberflächlichen Konversation in die Tiefe zu gehen.
Sie belassen es beim Smalltalk. Das kommt dann beim Gegenüber an, als haben wir sowieso kein ernsthaftes Interesse am Gespräch.
Aber das ist auch wieder nicht das was wir kommunizieren wollen. Sie wollen sich ja länger unterhalten. Oftmals will mal ja, dass das Gespräch weitergeht. Aber vergebliche Liebesmüh. Man scheitert.

Die richtige Richtung zu finden und dort zu beginnen ist gar nicht mal so schwer.
Aber wie geht man von dort aus tiefer?

To find the right way to start this is not even that difficult.
But how to bring it deeper from there?

Der richtige Handlungsrahmen

(Englisch: The Inner Frame)

Wenn die innere Haltung mit der Du ein Gespräch beginnst, nicht die richtige ist, kann das eine ziemlich starke negative Wirkung auf das Gespräch haben. Und dann bist Du immer noch weit entfernt davon, diese Fähigkeit gemeistert zu haben.
Deswegen ist es wichtig, das richtige Mindset etabliert zu haben.

Es geht nicht darum die Konversation zu forcieren.
Es geht nicht darum die Glaubenssätze Deines Gegenübers so über den Haufen zu werfen, dass sie umfallen,
wie Dominosteine und sie dann plötzlich mit Deiner Meinung nach Hause geht.
Nein, es geht darum zu teilen.
Das funktioniert nur dann richtig gut, wenn Du die richtige innere Haltung hast und das richtige Gedankengut.

Jetzt magst Du Dich natürlich fragen:

Kann ich das dann überhaupt schaffen?

Klar. Da habe ich überhaupt keine Zweifel. And ich helfe Dir und führe Dich dorthin.
Ich zeige Dir die Unterschiede, wie Du Dich verbesserst und begleite Dich von Anfang an.

Empathie bedeutet, dass Du Dich in die Lage der anderen Person versetzt. Sieh Dich selbst aus deren Perspektive.
Sie Dich selbst wie aus deren Augen, die auf Dich zurückblicken.

Das wird mindestens zwei der untenstehende Dinge klarer machen:

  • Du verstehst besser, worum es Deiner Gesprächspartnerin gerade geht.
  • Du verurteilst nicht mehr. Auf vielen Leveln. (Jedoch noch nicht auf jedem Level)
  • Es wird der anderen Person zeigen, dass Du einen großen sozialen Aufmerksamkeitslevel und Radius hast.
  • Du kannst quasi fühlen, wo die andere Person gerade ist, emotional gesehen.
  • Und deswegen startest Du auch da das Gespräch wo sie gerade ist.
    Und nicht da wo Du jetzt gerne sein möchtest.

Um das Thema Empathie aus einem anderen Level zu beleuchten, solltest Du die ersten Schritte schon gemeistert haben:

Um eine emotionale Verbindung herstellen zu können:

Das bedeutet, dass Du schon von einer inneren Haltung herkommst wo Du das richtige Gedankengut und die Skills schon vorher absorbiert hattest. Außerdem kannst Du die innere Haltung und Deine Emotionen dabei so zum Gespräch beisteuern, dass sie die Wirkung des Ganzen noch verstärken. Und Du weißt wie man die andere Person liest.

Verstehen und Erkennen

Warum ist das Ganze Thema nicht sooo einfach und wo sind die Herausforderungen, die Du meistern musst?

Viele Dinge in unserer Kommunikation sind sehr subtil. Auch wenn wir uns im Moment hier fast nur auf Worte beziehen.
Um diese Nuancen zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren, benötigst Du ein geschultes Auge und Ohr und ebenfalls wie schon zuvor erwähnt die Skills.

Hier können wir wirklich sagen:

Nur angewandtes Wissen ist richtiges Wissen.

Einfach nur hier zu lesen und es nicht auszuprobieren oder zu tun hilft eben leider herzlich wenig.
Benutze das im täglichen Leben.

Um Deine Connection-Skills zu schärfen, kannst Du folgendes tun:

  • Wenn die Zeitungsverkäuferin gähnt, frag sie doch mal, ob sie denn einen harten Tag hatte.
  • Wenn die Putzfrau in der Nähe der Toilette ist und Du dort gerade Dein Geschäft verrichtet hast, sag doch einfach mal nur „Danke“ zu ihr und schau was dann passiert.
  • Wenn eine Bedienung in einem Restaurant Dich herzlich und fröhlich mit einem echten Lächeln begrüßt, obwohl gerade alles um euch herum richtig chaotisch ist, weil es spät ist.  Frag sie doch mal wie sie es gelernt hat diese freundliche Energie bis zu dieser Uhrzeit beizubehalten. Und die Disziplin, wie sie sich diese angeeignet hat. Durch den Job? Oder war sie das schon vorher, so diszipliniert?
  • Wenn der Türsteher in einem Club nicht reinlässt, sag ihm, dass Du das verstehst und dass Du jetzt auch nicht diskutieren möchtest, ob Du Doch reinkommst, denn das hört er bestimmt den ganzen Abend schon genug und sag ihm, dass Du das sehr schätzt, dass er so freundlich mit Dir redet. Und dass Du verstehst, dass er einfach nur seinen Job macht. Du zeigst ihm dabei automatisch, dass Du Dich in seine Lage versetzen kannst.
  • Wenn Du z.B. einen Restaurant-Besitzer sein Lokal putzen siehst, sprich ihn an und sag: „Ich kann mir vorstellen, dass das eine Menge Arbeit für sie sein muss. Sie haben immer sehr lange Tage. Haben sie denn manchmal noch Zeit auch etwas anderes für sich zu tun? Wie haben Sie diese Ausdauer entwickelt? Ich stelle mir das schwierig vor. Kam das durch die Arbeit hier im Restaurant selbst?“
  • Wenn Du eine Krankenschwester oder Altenpflegerin kennenlernst, zeig ihr, dass Du verstehst, dass sie den Menschen hilft und sich um sie kümmert. Sie aht einen wichtigen und verantwortungsvollen Job.

Schreib mir doch eine E-Mail und lass mich daran teilhaben, was sich soweit in Deinem Leben verändert hat, seit Du versuchst mehr zu connecten.

Was gibt eine emotionale Verbindung der anderen Person?

Es gibt ihr ein gutes Gefühl, weil Du sie akzeptierst und zwar jeden Teil ihrer Persönlichkeit, nicht verurteilst und versuchst sie zu verstehen.
Du verurteilst weder wie sie aussieht, noch was sie tut. Oder wie sie ist. Und natürlich kannst Du trotzdem noch jederzeit Deine Meinung äußern.

Was bringt es Dir?

Es gibt auch Dir ein gutes Gefühl. Weil Du teilst.
Es gibt Dir sogar gute Energie, Du wirst merken, wenn Du vorher müde warst, wie Du wacher werden wirst.
Das heisst Du kannst quasi mit jedem Menschen ein gutes Gespräch haben.

Aber wenn wir nicht wissen, wonach wir suchen, können wir es natürlich schwerlich erkennen.

Die Lebensqualität verbessern

Du wirst sehen, dass eine emotionale Verbindung Deine Lebensqualität extrem verbessern kann.
Warum? Weil Beziehungen einen Mindestlevel an Vertrauen voraussetzen.
Egal ob es eben um Business-Beziehungen geht.
Egal ob es um eine Frau geht in die Du Dich verliebt hast.
Oder um eine Freundschaft. .

Es macht eben einen grossen Unterschied, ob Du nur weisst, dass sie frei sein möchte, oder eben ebenfalls was Freiheit für sie bedeutet.
Das ist etwas komplett anderes.

Wenn Du davor so etwas noch nie mit einem anderen Menschen geteilt hast, weil Du es nicht kanntest und nicht wusstest, klar, woher denn auch, wirst Du es nie wieder missen wollen.

Was Dir entgeht ohne eine tiefe Verbindung

Dir werden Freundschaften entgehen, wo Du über alles reden kannst. Egal wie blödsinnig oder peinlich es sich anfühlen mag für Dich, was Du mitteilen möchtest. Wenn Du ein Geheimnis erzählen möchtest, wo Du genau weisst, normalerweise kannst Du das nicht erzählen.

Dir wird eine sehr gute Beziehung entgehen, wo Du eine Menge Dinge teilen kannst und ihr ein inniges Band geknüpft habt.

Ihr werdet keine tiefen oder sehr langen Gespräche führen, wo ihr beide wollt, dass sie am besten niemals enden.

Dir wird Verständnis an vielen Stellen fehlen und Du wirst andere Menschen vor den Kopf stoßen, ohne Dir dessen bewusst zu sein.You will lack understanding and maybe repel other people without even knowing.

Du wirst Karrieregelegenheiten verpassen..

Du wirst Dir viele Vorteile entgehen lassen, wenn Du bestimmte Orte besuchst oder in einer schwierigen Situation bist.

Du wirst in manchen Ländern Dich schwertun Bekanntschaften zu machen.

Und solltest Du später mal Kinder haben, werden sie das vermutlich von Dir nicht mehr lernen, wie man eine emotionale Verbindung aufbaut.

Gib Dir eine Chance

Sparkler Hand

Lass das bitte nicht zu und gib Dir eine Chance. Versuch es einfach. Schau selbst was passiert.
Mich würde es sehr freuen, wenn Du Deine Erlebnisse hier mit mir teilst.
Lasst uns zusammen diese Fähigkeit wieder zurück in die Gesellschaft bringen.
Lass uns nicht im Stich. Ich weiss, dass Du es kannst.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag.

Mach mal Pause!

Es ist wichtig Pausen in einem Gespräch einzulegen. Vor allem, wenn Du eine tiefe Verbindung aufbauen möchtest.
Warum? Vielleicht hast Du Deine Gesprächspartnerin zum Nachdenken gebracht und deswegen sagt sie gerade nichts mehr.
Weil sie überlegt, wie sie das, was sie Dir als nächstes sagen möchte, formulieren soll.

Oder aber, stelle Dir vor Du sprichst ihr sozusagen aus der Seele und Du merkst gar nicht mal wie ihre Mundwinkel zucken.
Nicht weil sie nervös ist, sondern weil sie antworten möchte.

Gib dem Feuer Zunder
Und damit dem Gespräch Luft zum Atmen

Und Du redest und redest und trittst damit das kleine Feuer,
das Du selbst entfacht hast, sofort wieder aus. Schade.
Sie will ja antworten.
Nur oft wird sie sich nicht trauen Dich zu unterbrechen.
Oder sie schafft es einfach nicht, weil Du es nicht zuläßt.

Deswegen mach Dir das ab jetzt zu Nutze:

Silence is Golden.

Wie man so schön auf Englisch sagt.

In der Ruhe liegt die Kraft.

oder eben auch

Reden ist Silber.
Schweigen ist Gold.

Nirgends gilt das mehr, als wenn man Vertrauen mit jemandem aufbauen will
oder auf einer tiefen emotionalen Ebene eine Verbindung schaffen möchte.

Und ich kann mir schon denken, was Du jetzt als nächstes sagen willst:

„Ja aber, das ist awkward. Ich mag es nicht, wenn ich in einem Gespräch einfach ruhig sein muß.
Das ist so eine unangenehme Spannung.“

Dann frag Dich doch mal folgendes:

Ist die Spannung wirklich unangenehm?
Für euch beide?
Für sie auch?
Oder ist sie nur für Dich komisch?
Weil Du denkst, daß man das so nicht macht.

Genieße die Stille

Hier gibt es ein klein wenig etwas für Dich zu lernen:

Ab jetzt möchte ich, daß Du Dich jedes Mal über die Pausen freust.
Vor allem wenn Du sie verursacht hast.
Genieße die Stille. Lass die Pause da sein.
Musik lebt genauso davon. Ohne Pausen kein Ton.
Das eine kann ohne das andere existieren.

Die Pause ist nur störend, wenn Du sie als störend empfindest.
Ebenso ist sie sehr angenehm, wenn Du sie als angenehm empfindest.
Und das überträgt sich auch auf Deinen Gesprächspartner.
Das heißt eben auch, dass Du über die Bedeutung und Auswirkung der Pause bestimmen kannst
und es auch tun solltest.

Wenn Du eine Gesprächspause einlegst, gibst Du ihr damit die Möglichkeit, alle Punkte die Du bei ihr getriggert hast, anzusprechen.
Sie kann und wird Dir erzählen wollen. Vielleicht sogar ziemlich viel.

Und bleib dabei. Lerne die Spannung auszuhalten, die Du im Innern fühlst.
Auch wenn es am Anfang für Dich unangenehm sein mag.
Und es wird eine Weile dauern, falls Du es noch nicht gewohnt sein magst.
Durchhalten!

3 verschiedene Gesprächspausen

Es gibt mindestens 3 Arten von Pausen, die im Gespräch entstehen können.

1.) Du hast irgendetwas gesagt oder sie an etwas erinnert, das unangenehm ist.
2.) Eine Pause zum Nachdenken – diese Pause wirst Du hier am meisten erleben.
3.) Ein Richtungswechsel findet statt – zum Beispiel hat sie gerade eine Frage formuliert oder ihre Gedanken geäußert und warte jetzt darauf, dass Du wieder weiterredest.
4.) Um die Spannung zu erhöhen, das kann auch sexuelle Spannung sein.

Beispiele

Nehmen wir einige dieser Beispiele genauer unter die Lupe.
Damit Du Dir genau bewußt wirst, wie sich diese Pausen auswirken,
was Du dagegen und in einigen Fällen dafür tun kannst,
damit sich die Pausen zu Deinen Gunsten auswirken.

Hier zeige ich Dir einfach die offensichtlichsten auf, damit Du eine Idee bekommst wie Du damit umgehen kannst.

1.) Unangenehme Erinnerung

Das kann immer passieren, wenn z.B. eine Situation getriggert wird aus ihrer Vergangenheit.
Dann gilt es Verständnis zu zeigen. Und bleib ruhig. Du hast keinen Fehler gemacht.
Woher solltest Du das auch wissen? Du kanntest sie ja noch nicht. Oder eben nicht so gut. Nicht auf dieser Ebene.
Nur genau das soll sich eben ändern.

Es kann ebenfalls passieren, wenn Du ziemlich unkalibriert geantwortet/geredet/verurteilt hast.
Dazu ein Beispiel:

Nehmen wir an sie kommt ursprünglich aus Peru und Du magst dieses Land nicht.

Du: „Aus welchem Land kommst Du eigentlich?“
Sie: „Peru“
Du: „Peru mag ich überhaupt nicht. Und ebenfalls alles was auch nur im entferntesten damit zu tun hat!“
Sie: „Ja dann…“, sie schaut Dich kurz intensiv an, also ob sie etwas sagen wollte, dann nach unten.

Du wartest. Nach 2 Minuten sagt sie immer noch nichts. Und Du spürst diese unangenehme Stille.
Du unterbrichst die Stille und sagst:

Du: „Wollen wir uns morgen auf einen Kaffee treffen?“
Sie: „Nein, danke. Ich glaube ich gehe jetzt nach Hause. Es ist schon spät. Und ich muss noch lernen.“
Du: „Es ist doch erst 8 Uhr.“
Sie: „Eben. Sag ich doch spät. Bedienung, die Rechnung bitte. Danke.“

Als die weibliche Bedienung kommt, tauschen die beiden einen Blick aus, den Du nicht verstehst.
Danach steht sie auf und geht: „Ciao.“ Das ist das letzte was Du von ihr hörst.

Was ist hier passiert?

Wie sagtest Du nochmal:

„Peru mag ich überhaupt nicht. Und ebenfalls alles was auch nur im entferntesten damit zu tun hat!“

Ok, dann magst Du also das Land nicht so. Soweit so gut. Aber Du sagst, alles was auch nur im entferntesten zu tun hat.

Aus welchem Land ist sie denn nochmal? Peru? Soweit so gut, stimmt’s?
Nein! Überhaupt nicht! Spätestens hier solltest Du Dir bewußt machen, Du hast damit einen Teil ihrer Identität verletzt.
Ob sie Peruanerin sein will gebürtige oder nicht, daran kann sie nichts ändern. Es ist ein Kernteil von ihr.
Oder wie man ebenfalls sagt: Ihr Herz ist in Peru zuhause. Ob es Dir gefällt oder nicht.
Und Du hast gerade gesagt, dass Du Peru und alles was auch nur irgendwie damit zu tun hat überhaupt nicht magst.
Das kann sie in dieem Fall nur auf sich beziehen.

Also mal ganz einfach ausgedrückt: Du hast sie damit beleidigt, verurteilt und in eine Schublade gesteckt.
Und vor allem akzeptierst Du sie nicht, wie sie ist. Sondern nur so wie Du sie gerne hättest.

Achte also in Zukunft mehr auf die Reaktionen, die Du bekommst, damit so etwas nicht mehr passiert.
Ich wette mit Dir, wenn Dich jemand anders verurteilt, auch nur im entferntesten, gefällt es Dir mindestens
genau so wenig.

2.) Pause um nachzudenken

DAS ist genau die Art von Pause, die ich meine. Die, die Du genießen sollst.
Warte. Lass sie nachdenken und reden, bis sie fertig ist.
Egal wie lange es dauert. Auch wenn sie in die Luft zu schauen scheint.
Du kennst garantiert den nachdenklicken Blick, den manche Menschen dann eben haben.

Dazu ein Beispiel:

Ihr habt schon ein wenig connected und Du erzählst, was Freiheit für Dich bedeutet und dann fragst, Du:

„Wie ist das für Dich? Was bedeutet Freiheit für Dich?“

Und plötzlich ist sie ruhig. Du siehst aber, dass es in ihr rattert.
Sie hat einen nachdenklicken Blick.

Falls Du Dich für NLP interessierst, könntest Du dabei auch darauf achten in welche Richtung sich ihre Augen bewegen.
Dann wüsstest Du sicherer, ob sie sich gerade an ein Geräusch erinnert – vielleicht in der Natur, an ein Bild – womöglich ein Ort an dem sie schon einmal war, oder eine Bewegung – etwas was sie dort gemacht hat. Dort wo sie sich frei gefühlt hat.

Warum denkt sie nach?
Um sich das selber noch mal klarzumachen, was es denn wirklich bedeutet frei zu sein.
Weil – mal ehrlich – wann hat man Dich das letzte Mal gefragt, was Freiheit für Dich bedeutet?
Wurdest Du das überhaupt schon ein Mal in Deinem ganzen Leben gefragt? Nein?
Ich denke, dann ist es auch nicht schwierig zu begreifen, warum dieses Gespräch herausragend ist.
Gleichzeitig kann es ebenfalls sein – sie weiß genau was Freiheit für sie bedeutet, sie fühlt es, spürt es – hat es jedoch noch nie jemandem erklärt. Das ist das erste Mal und sie muss erst die richtigen Worte finden. Das ist eben gar nicht so einfach.
Je nachdem wie tief ihr emotional connected habt, muss sie dazu erst die richtigen Gedanken sammeln und fassen.
Dann wird sie Dir auch antworten.

3.) Richtungswechsel

Hier kannst Du weitermachen wie Du möchtest.
Richtungswechsel bedeutet in diesem Sinne, sie hat Dir gerade alles gesagt, was sie sagen wollte und wartet jetzt auf Deine Reaktion.
Sie denkt also nicht nach, sondern will dass Du die Verantwortung übernimmst und das Gespräch weiterführst.

Es gibt noch mehr Gründe, warum eine Gesprächspause gut ist.
Hast Du Dich schon mal mit jemandem unterhalten, der voll bei Dir war mit seiner Aufmerksamkeit?
Der alles über Dich wissen wollte, weil er sich ehrlichu und aufrichtig für Dich interessiert hat?
Wenn ja, herzlichen Glückwunsch. Denn wir wünschen uns das alle. Nur passiert es heutzutage leider ziemlich selten.
Und es gibt Dir ein gutes Gefühl. Wie ein angenehmer warmer Sommerregen. Oder die Sonne auf Deinem Gesicht.
Oder eine kühle Brise wenn es unglaublich heiß ist. Oder wie wenn Du mega durstig bist und plötzlich Wasser trinkst.
Und Du denkst, oh mein Gott schmeckt das geil.
Solche Menschen geben einem dieses Gefühl. Es passiert einfach.

Bei manchen denkt man dann, das war der tollste Mennsch der Welt.
Und wenn es jemand noch viel besser beherrscht, denkst Du: „Ich bin der tollste Mensch der Welt.“

Warum ist dann die Pause gut, ausgehend von demjenigen der das Gefühl im anderen erzeugt?

Ganz einfach. Wenn Du so lange danach gedürstet hast, dann wirst Du mehr davon haben wollen.
Es gibt Menschen die das dankend annehmen können.
Und es gibt andere die das dauernd verlangen.

Du siehst also eine Pause ist wichtig.

Wie würde man sonst auch z.B. wissen, ob eine Musikstück zu Ende ist, gäbe es keine Pausen. Nicht möglich.
Pausen sind so essentiell wie das Salz in der Suppe.

Ich hoffe ich konnte Dir damit genügend Zunder für Deine nächsten Gespräche geben.

Pausen sind wie die Luft, das ein Feuer zum Brennen braucht.

4.) Sexuelle Spannung

Sollt eine sexuelle Spannung entstehen, lass sie einfach da sein.
Du hast das noch nicht erlebt? Das ist meist eine von diesen Pausen, die man als awkward empfindet.
Und schnell wieder mit Gesprächsinhalten füllen will, weil sie kaum auszuhalten ist.
Unterbrich sie nicht durch Stille, meistens sind wir das einfach nicht mehr gewohnt.
Es ist uns unangenehm und deswegen fangen wir wieder an zu reden.
Es gibt uns kein gutes Gefühl und weil wir gelernt haben, schlechte Gefühle zu unterdrücken, stopfen wir auch noch dieses ins
Unterbewusstsein. Nicht gut. Die Pause ist ein Freund.
Halte die Pause also in Zukunft aus und Du wirst lernen,
wann sie wichtig ist, warum sie wichtig ist und wie einen guten Freund immer wieder konsultieren

Denn wenn Du sie immer wieder vermeidest, wirst Du nie wirklichen
Nutzen aus ihr ziehen. Es ist ok davor Angst zu haben, vor allem wenn man erst lernen muss damit umzugehen.
Die Pausen aber zu unterdrücken, weil man die Angst nicht spüren möchte, ist meiner Meinung nach total falsch.
Dann hab eben Angst. Spüre das Gefühl und mach die Pausen trotzdem.

Weitere Gründe, warum Pausen entstehen können.

Gibt es noch mehr Gründe, warum Pausen entstehen können?

Sicher, die gibt es. Nur sind es dann Gründe, die nicht besagen, dass Du Pausen machen sollst und einlegen sollst.
Nein, dann sind es Pausen, die einfach entstehen.

Es kann genauso gut sein, dass einer von euch plötzlich eine Nachricht erhält, die nicht unbedingt erfreulich ist.
Und derjenige von euch starrt wie gebannt darauf und sagt einfach nichts mehr.

Ein weiterer Grund – den wir wohl alle schon einmal erlebt haben – wir wissen einfach nicht, was wir sagen sollen und eine Pause entsteht.
Das ist meistens die unangenehmste Pause. Wir wollen sie nicht erleben. Es fühlt sich einfach nicht gut an. Und peinlich. Genau deswegen gibt es auch so viele Strategien und Kursen, um die Pausen zu vermeiden.

Nur eine wichtige Grundvoraussetzung wird oft vergessen, welche?
Bevor Du versuchst die Pause zu vermeiden: Akzeptiere sie. Akzeptiere jede Art von Pause.
Leb mit ihr. Fühle, wie sich das anfühlt und wenn Du mal nichts mehr zu sagen weißt, dann sei einfach still,
bis Du gelernt hast, wie Du das wahrnimmst. Und ob es wirklich so schlimm ist.
Erst wenn Du das voll akzeptiert hast, kannst Du anfangen etwas dagegen zu tun.

Ja, aber wie mache ich denn jetzt Pause?


Du kannst z.B. einfach langsam reden. Und nein, das bedeutet überhaupt nicht monoton zu reden.
Vielleicht redest Du ja sowieso ziemlich schnell. Haben die Menschen dabei, die ihren Verstand nicht einfach so abstellen können eigene Gedanken? Ach so, genau. Wenn du das noch nicht weisst, frag sie doch einfach mal danach.

Du kannst zwischen zwei Sätzen einfach kurz warten.
Du kannst auch einfach sagen, was Du sagen möchtest in diesem Moment, egal wieviele Sätze es sind.
Dann bist Du einfach ruhig.
Du kannst auch einfach ruhig sein. Stille entstehen lassen. Egal ob Du gerade etwas gesagt hast oder nicht.
Mit der Zeit wirst Du merken, wann die richtige Art von Pause angebracht ist.

Denkt also jemand nach, weil Du gerade etwas gefragt hast, lass der Person die Zeit nachzudenken.
Erzählst Du etwas, was der andere noch nicht kennt, lass Pausen entstehen.
Die Stille gibt Deinem Gesprächspartner Zeit über das gesagte nachzudenken.
Denn unser Verstand liebt es oft über Dinge nachzudenken und sich regelrecht an einzelnen Wörtern festzubeissen.

Jeder ist gewzungen ein wenig mit dem Redner mitzuatmen, wenn Du also schnell und hastig redest,
ist das auch mega anstrengend für Deinen Gesprächspartner und kann ihm buchstäblich die Luft rauben.
Gib also dem Gespräch, Dir und Deiner Gesprächspartnerin die Luft zum atmen.

Und in Zukunft hast Du ebenfalls eine andere Präsenz.

Ab ins Badezimmer! Und hör auf zu Essen!

Erstmal wünsche ich Dir frohe Ostern und ich hoffe, dass du nicht über das Wochenende arbeiten musst.
Wenn doch, hoffe ich wenigstens, dass Du ganz viel Spaß dabei hast und es interessant für Dich ist. 🙂
Jetzt aber zum Thema.

Dein Haus. Mein Haus.

Früher dachte ich immer, dieses Thema ist ziemlich schnell zu Ende gedacht, Connection. Eine Verbindung aufbauen.
Es gäbe einen Punkt an dem alles gesagt wäre.
Nein, dem ist nicht so.

Es tauchen immer wieder neue Punkte und Sichtweisen auf, die wichtig sind, um eine Connection aufzubauen und zu vertiefen.
Jedoch unterliegen sie alle den gleichen Prinzipien. Es ist also bisher kein neues Prinzip aufgetaucht. Und das ist das Wichtige, um das Ganze lernen zu können.

Wenn Du jemanden kennenlernst, oder eine tiefere Verbindung schaffen willst, dann ist hier im Moment kein Platz für

  • „Du solltest“
  • „Du musst“
  • „Denk doch positiv!“

natürlich genausowenig für ein

„Denk doch nicht so negativ.“

Warum? Weil wir wissen wollen, wer unser Gegenüber ist.
Und nicht, was sie nicht sein darf oder nicht sein soll.
Und „Denk doch nicht so negativ“, würde nicht erlauben eben negativ zu denken.
Wir wollen aber den anderen überhaupt nicht einschränken.
Deswegen will ich auch Dir diese Dinge bewusst machen.

Raum geben

Wir wollen unserem Gesprächspartner komplett den Raum geben der Mensch zu sein der er ist, nicht der Mensch den wir gerne hätten.
Ohne Alles zu bewerten. Nein. Wir zeigen einfach nur Interesse und wollen wissen, warum tut er denn all diese Dinge.
Und wie. Und vor allem: Wie fühlt er sich denn dabei?

Ihr Haus

Nehmen wir das Beispiel Mann und Frau.

Stellen wir uns ihre (gedankliche) Welt wie ein Haus vor.
Es hat eine Tür, Fenster, verschiedene Zimmer. Also Gedanken Glaubenssätze und eine Identität.
Die Identität ist das Fundament des Hauses. Und die Substanz.

Dann ist alles um sie herum das Haus. Irgendwo in diesem Haus befindet sie sich gerade mit ihren Gedanken bzw. ihrem Bewusstsein.
Gibst Du ihr keinen Raum zu sein wie sie ist, behandelst Du sie quasi als dürfte sie sich z. Bsp. nur im Badezimmer aufhalten, sonst akzeptierst Du sie nicht. Ich denke jetzt wird es noch viel klarer. Das ist ihr Haus. Nicht Deines. Also kann sie tun und lassen in ihrem Haus, was sie möchte. Und nicht was Du möchtest.

Oder ähnlich wäre es, wenn ich Dir sage, ab jetzt gibt es jeden Tag Dein Lieblingsessen.
Ich denke mal eine Weile lang wäre das total geil. Was aber wenn ich Dir sage, ab jetzt gibt es NUR NOCH Dein Lieblingsessen?
Alles andere ist tabu. Wie würdest Du wohl nach ein paar Wochen darüber denken? Wahrscheinlich hast Du schon nach ein paar Tagen völlig genug davon. Und außerdem würde Dein Haus darunter ziemlich leiden.

Dein Haus

Du lädst sie aber gerade in Dein Haus ein. Deine Welt. Egal wie indirekt Du das betrachten möchtest.
Alles wird immer auch durch Deine Wahrnehmung gefiltert. Und auch Du hast Deine Erfahrungen, Schwüre und Glaubenssätze sowie Deine Identität, Ego und was es da sonst noch alles gibt.

Mal ehrlich, wie sehr würde es Dir gefallen, wenn sie denn zu Dir sagen würde „ab ins Badezimmer“, alles andere ist komisch.
„Ich will nicht, dass Du Dich in Deinem Haus frei bewegst, sonst mag ich Dich nicht mehr.“

Das klingt so komisch, dass Du jetzt wahrscheinlich sagst:

Das ist verrückt.
Genau. Das ist verrückt, den anderen nicht so sein zu lassen, wie er eben ist.

Das nächste Mal, wenn Du Dich also mit jemandem unterhältst, achte also darauf, ob Du diesen Menschen einsperrst.
Sag auch nicht einfach Stichworte, die in Deinem Kopf getriggert werden, nur um ein Thema loszuwerden, dass Du schon so lange im Kopf hattest. Behalte es erst einmal für Dich. Respektiere, was Dir angeboten wird.

Jetzt mögen manche ankommen und sagen, dann darf ich ja meine Meinung gar nicht mehr behalten.
Natürlich darfst Du die behalten. Es geht einfach erst mal darum,
sich einfach nur uneingeschränkt für den anderen zu interessieren. Dinge zu hinterfragen,
nicht zu bewerten.

Und um es noch einmal ein wenig aus einem anderen Blickwinkel ebenfalls zu beleuchten,
nimm dem anderen nicht sein Essen weg.

Ja, ich weiß. Das war ein ziemlicher Sprung und trotzdem ist das mein voller Ernst.
Was meine ich also damit? Ich habe auf der Seite Fallstricke extra noch erwähnt
„Du sollst das Thema nicht entreißen.“ Das symbolisiert das Essen.

Das wäre sonst, wie wenn Du in ihrem Haus ihr das Essen wegnimmst.
Und sie dann ins Badezimmer in ihrem eigenen Haus einschließt, weil sie Deiner Meinung nach dort hingehört.
Was für ein Mist. So will niemand behandelt werden. Auch Du nicht.

Ähm… ich habs immer noch nicht kapiert.

Es hat noch nicht Klick gemacht?

Ok, dann nochmal aus einem anderen Blickwinkel dasselbe erklärt.

Jedem sein Kreis.

Siehst Du diese zwei Personen? Mann und Frau. Um beide ist ein Kreis gezeichnet.
Und sie überschneiden sich genau da, wo beide etwas schon oberflächlich gemeinsam haben.
Sie symbolisieren quasi das gleiche wie zuvor beim Beispiel mit dem Haus.
Beide haben ein Haus. Ein paar Dinge sind gleich. Nur das Fundament des Hauses ist jeweils
ein komplett anderes.

Männer haben oft die Angewohnheit, die Frau in ihren Kreis ziehen zu wollen.
Der Kreis symbolisiert wie sie ist. Was sie ausmacht. Es ist kein Symbol für einen Frame in diesem Fall.
In den Kreis ziehen würde hier heißen, er will sie so haben, wie er es sich vorstellt.
Für das Gespräch, für eine Beziehung für eine Nacht.
Er lädt sie also nicht mit dem Gespräch ein, sondern will dass sie komplett in seinen Kreis gezogen wird.
Sie darf sich also nur noch so verhalten und das sein, was er zulassen möchte.
Und das machen viele Männer eben unbewusst.

Falls Du auch dazu gehörst, herzlichen Glückwunsch. Denn jetzt hast Du es erkannt und kannst etwas dagegen tun.
Gut gemacht.

Außerdem hör auf damit Deine Gedanken einstreuen zu wollen, wenn Du einfach nur connecten willst, im Sinne von Stichworten loswerden.
Was meine ich damit?

Kennst Du Leute, die alles was Du sagst dazu nehmen, um ihre Stichworte loswerden?
Die wenn Du ihnen etwas über Dich und Deine Hobbies erzählst,
oder Dinge die Du eben gerne tust immer sagen:

Ich hab das auch schon erlebt. Und dann habe ich das gemacht und dann ist jenes passiert. 

Und sie denken, sie connecten jetzt noch viel besser mit Dir. Nein. Weit gefehlt. Es baut Distanz auf.
Wenn Du das 3-mal machst, will spätestens jeder aus dem Gespräch weg.

Warum? Weil er das Gefühl hat:

Du verstehst mich nicht.
Also mache Dir das bewusst. Bleib bei ihr mit dem Gesprächsthema.
Nicht immer gleich alles an Dich reißen wollen.
Das tolle ist, machst Du es richtig, wird sie Dich sowieso ausfragen wollen.
Und dann bekommst Du genug Zeit, um alles erzählen zu können, was Du gerade sagen möchtest.
Lass Dir also etwas Zeit. 🙂

Ich wünsche Dir Erfolg bei Deinen Gesprächen.

P.S.: Ach ja und wenn Du ab jetzt schon diese beiden Punkte beachtest, dann trete auch das „Feuer“ nicht mehr aus.
Damit meine ich, lass Deinen Gesprächspartner reden. Wie? Baue Pausen ein. Rechne schon damit, dass Dein gegenüber etwas sagen möchte.

Löst eure Beziehungsprobleme

Hilfe zur Heilung Deiner Beziehung

Heutzutage haben Männer oft ein Problem, vor allem in Europa. Sie wissen nicht, was ihre Partnerin von ihnen möchte.
Nur, dass sie unzufrieden ist und ständig herumstänkert.

Wenn man sich dann mit ihnen alleine unterhält – ohne Freundin – werden sie oft erzählen, dass ihre Freundin einfach unzufrieden ist.

Sie erzählt Dir, womit sie unzufrieden ist oder was ihr gerade nicht passt.

Was falsch ankommt:

  • Sie kritisiert Dich.
  • Sie nervt Dich.
  • Sie fängt buchstäblich an mit Dir zu kämpfen.
  • Sie möchte, dass Du Dinge, auch wenn Du sie magst, für sie aufgibst.
  • Und sie will einige Dinge an Dir verändern.
  • Sie ist  eifersüchtig.

Geht es wirklich um diese Punkte, oder steckt da noch was anderes dahinter? Etwas das tiefer liegt?

Oft sind dies einfach nur die oberflächlichen Anzeichen dafür, dass Deine Freundin Deine männliche maskuline Power wieder möchte.

Wir Männer suchen immer nach Lösungen in Beziehungen.
Riskiere einmal es beim nächsten Problem nicht zu tun.

Vielleicht möchte Deine Ehefrau in spe einfach nur eine Umarmung?

P.S.: Seid ihr immer noch skeptisch, Jungs? Ok, geht ungezwungen zu einer Frau,
und fragt sie, ob sie sich jemals eine tiefe emotionale Verbindung mit jemandem wünschen würde.
Hört genau zu. Ihr könnt mir auch gerne eine E-Mail schreiben, was die Frau gesagt hat.

Ich werde jede lesen.

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Was geschieht hier?

In diesem Fall denke ich, vermisst sie etwas in der Beziehung.

Fragt einfach mal Paare, ob sie voneinander wissen, was jeweils Freiheit für den anderen bedeutet?
Die meisten Paare werden es euch nicht sagen können, vor allem wenn ihr sie getrennt voneinander befragt.

Warum? Weil die meisten Männer sich nicht die Mühe machen werden, eine tiefe Verbindung herzustellen.
Und die Frauen werden ihnen davon nichts erzählen.
So bleiben beide Seiten meist hoffnungslos.
Und zwar deswegen, weil die Männer sich dessen nicht bewusster werden; nicht ihre Sinne schärfen.
Frauen haben es gerne, wenn die Männer das selbst rausfinden.
Und die kleinsten Nuancen bemerken.

An die Männer:

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Riskier es. Versuch Deine Freundin auf einem tieferen Level kennenzulernen. Es gibt keinen Umweg. Und auch keine Abkürzungen.
Du möchtest wissen, was sind ihre Werte, was sind ihre Glaubenssätze, vielleicht sogar wie sie sich selbst verurteilt, wie sie sich in bestimmten Situationen fühlt und eben – wie eingangs erwähnt – was z. B. Freiheit bedeutet.

Übernimm die Führung! Lass nicht sie entscheiden. Sei aber auch nicht steif. Das bedeutet: Mach Vorschläge.
Werde sicherer, keine Gespräche mehr in der Art wie:

Ähm… Willst Du mit mir ins Kino gehen… oder äh… vielleicht in das Restaurant oder ne…. ähm….?

Viel besser ist es auf diese Art:

Er: Hey, lass uns ins Kino gehen. Ich möchte diesen Film mit Dir anschauen… bla bla bla.
Sie: Ich möchte aber nicht. Ich habe keine Lust.
(Er: Flüstert etwas in ihr Ohr.)
Her: Oh, ja. Das ist eine tolle Idee. Komm, gehen wir los. Wann fängt der Film doch gleich nochmal an?

Mehr Beispiele findest Du hier: Fallstricke – von Mann zu Frau, wie kann ich meine Kommunikationsskills verbessern?

Lerne zu Connecten. Lass Dir diese Chance nicht entgehen. Anderenfalls lässt Du Dir ein wertvolles Geschenk entgehen.
Die Persönlichkeit Deiner Freundin.

  • Lerne zu connecten
  • Riskier was
  • Wisse, wer Du bist
  • Such nicht immer nach Lösungen (das benötigt viel Arbeit und Kalibrierung)
  • Suche nicht nach Abkürzungen
  • Triff Entscheidungen, sei entscheidungsfreudig

An die Frauen:

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Sei nicht immer gar so subtil. Ich weiß, Du möchtest nicht so offensichtlich sein, dass es peinlich wird im Beisein von anderen Frauen, die genau so subtile Signale wahrnehmen, nur wir Männer kapieren das manchmal einfach nicht.

Wenn Du die ganze Zeit an ihm rumnörgelst, dann fehlt Dir wahrscheinlich folgendes in Deiner Beziehung:

  • Du möchtest seine Männlichkeit fühlen.
  • Du möchtest seine männliche Power fühlen.
  • Du möchtest seine Stärke fühlen. Die Stärke Deiner Person.
  • Du möchtest mit ihm connecten.
  • Du möchtest, dass er was riskiert.
  • Du möchtest, dass Du ihm Vertrauen kannst
  • Du willst Dich bei ihm fallenlassen können

Nur machen das Männer wirklich selten, stimmt’s?
Die meisten wissen nicht mal, dass so etwas wie eine tiefe emotionale Verbindung existiert.
Wenn sie dann davon erfahren, bekommen sie es oft mit der Angst zu tun und schieben ihr Ego in den Vordergrund:

„Es geht auch ohne.“
„Das brauche ich nicht.“

Und Frauen hassen das, richtig?
Weil Frauen normalerweise ein großes Bedürfnis haben, mit jemandem diese tiefe emotionale Verbindung zu haben.

Und jetzt stellt euch mal beide vor, was für ein tolles Team ihr seid – und noch besser – wenn es wahr wird, dass Du das mit Deinem Freund in Deiner Beziehung hast.