Review – Teilnehmer S.T.

Hallo Holger Ich wollte dir einfach noch einmal vielen vielen Dank sagen für deine investierte Zeit in der ich so vieles über Gesprächsführung, die Bedürfnisse von Menschen wie auch vieles über mich selber kennen lernen durfte! Dieses Wissen veränderte mein Leben von Grund aus! Ich wäre nicht da wo ich heute bin. Ich stände nicht […]

Review – Teilnehmer Tobias M.

Gute Kommunikation, welche geeignet ist, um eine tiefe Verbindung zwischen Menschen aufzubauen,
ist ein wichtiger und wertvoller Skill, der kaum jemals richtig gelehrt und gelernt wird.
Umso mehr Potential liegt brach.
Und umso grösser ist der Unterschied die sie ausmachen kann.
Es ist, also ob man einem durstigen Wüstenreisenden Wasser gäbe.

Holger ist ein Naturtalent, Autodidakt und Meistertrainer auf diesem Gebite.
Mit ihm als Coach stehen alle sozialen Ampeln auf Grün

– Tobias M.

Kizomba Paar

Tanz Kizomba und Connecte

Worum geht es eigentlich in diesem Post?
Kizomba entstammt der portugiesischen Sprache und hat seinen Ursprung in Angola, Africa.
Normalerweise rede ich hier darüber, wie man Worte benutzen kann, um zu connecten und diese Wirkung
durch den „Vibe“ verstärkt wird.
Mit der Zeit sollte dies Sache des Unterbewusstseins sein.
Du solltest dann nicht mehr dass Gefühl haben, dass Du noch nachdenken musst.
Und weil ich immer darüber schreibe, „wie man redet“, geht es hier mehr um den Vibe in diesem Post.

Ich werde Dir auch zwei Tools mit an die Hand geben, damit Du noch mehr spürst, was wirklich vor sich geht.
Eines wird Dir helfen aus Deinem Kopf zu kommen, das andere hilft Dir Deine Präsenz zu vergrössen.
So dass Du die Gefühle noch viel stärker verspürst.

Feel It!

kizomba couple

Es ist an der Zeit „zu fühlen.“
Wir beschäftigen uns hier mit dem Vibe. Den Emotionen. Den Gefühlen. Den Empfindungen.

Kizomba bedient sich sehr der Berühung.
Um es genauer auszudrücken: Ohne sich sehr viel zu berühren, kann man nicht wirklich zusammen Kizomba tanzen.
Connecte mit Deinem Körper, Deinem Verstand und Deiner Seele.

Auf lange Sicht bedeutet das Gedanken, Worte und Taten folgen alle der gleichen Richtung. Sie sind gleich ausgerichtet.
Das heisst was Du tust, was Du denkst und was Du sagst ist das Gleiche gewissermaßen.
Das bedeutet: Du willst tanzen. Du denkst daran zu tanzen. Und Du möchtest den Tanz fühlen.
Und wenn Du überhaupt nachdenken solltest: Dann nur darüber im Idealfall.
Ja, es braucht einige Zeit, bis man das gemeistert hat und konsistent ist.

Aber Du wirst nur ein paar Sekunden brauchen den Effekt das erste mal zu spüren,
wenn Du noch nie Kzomba getanzt hast, wirst Du das wohl noch nie gefühlt haben.
Insbesondere wenn Du normalerweise kein Tänzer oder vielleicht auch Musiker bist.
Also mache ich Dir den Vorschlag: Gib Dir einen Ruck und mach mal bei einem Kizomba-Schnupperkurs mit.
Das gibt es fast in jeder grösseren Stadt, also garantiert auch in Deiner oder zumindest in der Nähe.
Und diese werden meistens kostenlos oder für einen Minibetrag angeboten.

Connecte mit Deinem Body und Deinen Gefühlen.

Du wirst hier eine Menge Dinge lernen.
Stell Dir mal einfach kurz vor, wie das wohl wäre an so einem Kurs teilzunehmen.
Du musst Dir also gerade eine Tanzpartnerin auswählen.
„So, fangen wir an. Jeder sucht sich jetzt einen Tanzpartner.“, fordert euch der Tanzlehrer auf.
Ok, da ist diese eine Frau da drüben. Irgendwie finde ich die ganz süss.

Jetzt bekommst Du Instruktionen welche Tanzhaltung ihr einzunehmen habt.
Kizomba
Es gibt zwei grundlegende Wege wie ihr euch halten könnt.

Der Mann nimmt seine linke Hand, um die rechte Hand der Frau zu greifen.Und die Oberkörper berühren sich fast komplett. Am Genitalbereich berührt ihr euch nicht.
Als Mann bekommst Du die komplette Verantwortung für die Führung.

Respektiert eure Privatsphäre.

Jeder hat einen unsichtbaren Bereich um sich herum, in den man nur sehr vertraute Personen kommen lässt.
Es ist hier also wichtig sich hier zu vertrauen. Nicht jeder kann einfach sofort, auch um des Tanzens Willen, einen fremden Menschen ganz weit in seinen Privatsphärenbereich eindringen lassen.
Meist wird das eher der Frau als dem Mann unangenehm sein.
Aber es könnte natürlich auch umgekehrt sein und Du fühlst Dich unwohl dabei.
Du wirst sofort spüren, ob die Frau Dich so nahe kommen lässt oder Du sie so nah an Dich heranziehen kannst,
wie es eigentlich für den Tanz erforderlich ist.
Wenn sie das nicht möchte, achte bitte auf die kleinsten Zeichen und respektiere das. Einen Schritt zurück.
Ich meine das nicht notwendigerweise sprichwörtlich, sondern schau einfach welchen Abstand die Frau noch zulässt.
Wenn Du merkst sie fühlt sich unwohl, vergrössere den Abstand ein wenig. Solange bis es ok ist. Vor allem für sie.
Respektiere das. Erzwingen würde hier das Vertrauen zerstören.
Es ist etwas Powervolles und niemals etwas Erzwungenes.
Du wirst innerhalb von ein Paar Sekunden spüren, ob die Chemie zwischen euch stimmt.
Du spürst es am Vibe. Wenn die Frau sich sicher fühlt, wird sie sehr gerne ganz nahe kommen und ihre Augen schliessen.
Was bdeutet das für Dich? Einfach nur zu verlangen, dass SIE sich emotional öffnet ist nicht genug, wenn ihr richtig eng tanzen wollt.
Du musst Dich genau so öffnen. Ansonsten kreierst Du Distanz und kein Zusammengehörigkeitsgefühl.
Connecte zu ihren Emotionen. Fühle sie. Wortwörtlich. Mit Deinem Verstand und Deinem Körper.
Sagen wir einfach: Gib Dich dem mit Deiner ganzen Seele hin.

Oder sagen wir: Mit Deiner ganzen Seele und von ganzem Herzen und lass Deinen Geist den Rest dazu beitragen.

 

Versuch nicht verkopft zu sein

ape thinking

Um wirklich fühlen zu können, was vor sich geht, gebe ich Dir zwei Dinge an die Hand die du tun kannst.

Wie Du sofort aus Deinem Kopf kommst.

Bist Du jemand der ziemlich verkopft ist?
Wenn die Geschichte recht behalten soll: Dann, ja. Bist Du. sehr sogar. Sehr verkopft.
Lass uns das jetzt gleich ändern.

Es gibt einen kleinen Trick der ganz einfach einen positiven Kurzschluss in Deinem Verstand erzeugt und schon hörst Du auf zu denken.
Das bedeutet, dass Dein Unterbewusstsein sofort diesen Platz übernimmt und anstelle Deines Verstandes alles übernimmt.
Mit anderen Worten: Dein Verstand ist viel langsamer als Dein Unterbewusstsein.
Ich wette mit Dir, es gab schon einige Momente in Deinem Leben, wo Du, würde ich Dich jetzt nach diesem speziellen Moment fragen,
überhaupt nichts gedacht hast.:

Also, zum ersten Tool:

Um Deinen Verstand auszuschalten, musst Du Dinem Verstand eine Frage stellen, die er nicht beantworten kann.
Und zwar deswegen weil sich die Antwort dank Deines Gehirns immer wieder ändert. Deswegen wird es niemals eine Antwort darauf finden.
Die Frage lautet:

„Was wird wohl mein nächster Gedanke sein?“

Dein Gehirn wird beginnen nach der Antwort zu suchen und sie niemals finden.
Deswegen entsteht sofort eine kurze Pause. Ruhe in Deinem Kopf.
Versuch es doch gleich jetzt einmal. Hör auf zu lesen und probier es gleich aus. Stell Dir die selbe Frage.
Du kannst sie auch leicht verändern:

„Welche Farbe hat wohl mein nächster Gedanke?“

or

„Welchen Ton macht mein nächster Gedanke?“

or

„Welchen Geruch hat mein nächster Gedanke?“

Einfach abwarten. Bis der nächste Gedanke kommt.

Wenn der nächste Gedanke kommt, gönne Dir eine kleine Pause und akzeptiere, dass das Denken wieder einsetzt.
Jetzt: Machst Du es gleich nochmal. 🙂
Versuch es 10 mal hintereinander. Du wirst feststellen, dass die Pause jedes mal länger wird.
Längere Momente der Stille.
Es kommt darauf an, wie verkopft Du normalerweise bist. Davon hängt die Länge der Pausen ab.
Sehr verkopfte Menschen haben beim ersten Mal ausprobieren, vielleicht eine Sekunde Ruhe. Vielleicht sogar weniger.
Je nachdem wie das bei Dir ist, kann auch gleich eine längere Pause entstehen. Das ist für jeden von uns unterschiedlich.

Deinem Charisma einen Schub verpassen

Auf zum zweiten Tool.
Jetzt bist Du zwar nicht mehr verkopft aber noch nicht notwendigerweise sehr present.
Du bist nicht wirklich in Deinem Körper.
Du musst Deine Präsenz erhöhen. Nur wie?
Es gibt einen einfachen Trick:
Konzentriere Dich auf das Gefühl in Deinen Zehen.
Das wird tatsächlich Dein Gehirn zwingen vom Kopf bis zu den Zehen durch den Körper zu scannen
und Dich in diesen bringen. Das heisst Du bist vollständig anwesend.
Mach das einfach für ein paar Sekunden, bevor ihr beginnt zu tanzen.

ich garantiere, wenn Du es richtig machst: Du wirst dieses Gefühl lieben.
Und die Frau wird es ebenso lieben, 100%.

Kontrolle – Woher weiss, ich das ich das richtig mache?

Das ist eine sehr gute Frage.
Wenn Du es richtig machst und alle Tipps beherzigt hast,
wirst Du ein sehr gutes Gefühl haben und das wird sich auf sie übertragen,
Du merkst es daran, dass die Leute, die euch zuschauen plötzlich zwei lächelnde Menschen tanzen sehen.
Wenn ihr also lächelt und es fast so ist, dass es eigentlich gar keinen Grund dafür gibt, dann macht ihr es richtig.
Es kommt mit Leichtigkeit.

Kizomba Woman Spin Smiling
Hier kannst Du das ebenfalls nochmal sehen: Sie lächelt.
Sie liebt diese Energie zwischen ihr und Dir.

Geniesse es einfach!

Jetzt magst Du Dich vielleicht fragen:

Was muss ich noch darüber wissen?
Nichts! Manchmal muss man für den Moment nichts mehr lernen, sondern einfach nur geniessen.
Weil Du hier lernst, wie Du Dich mit Deinen Emotionen verbindest. Deinen Empfindungen und Gefühlen.
Somit machst Du Deine Tanzpartnerin ziemlich happy, weil sie die Empathie wahrnimmt und eben die Chemie zwischen euch stimmt.
Das ist der Weg, wie das Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht. And dann könnt ihr beide loslassen und euch gehen lassen.
Um voll im Tanzen aufzugehen.

Zusammenfassung / Checkliste

  1. Finde heraus wo ein Kizomba-Schnupperkurs stattfindet in Deiner Stadt oder in der Nähe.
  2. Nimm teil. Einfach vorerst mal nur den Schnupperkurs besuchen.
    Damit Du mehr über den Tanz erfährst und worum es hier überhaupt geht.
    Drück Dich nicht davor und mach das einfach.
  3. Respektiert euren Privatsphärebereich. Nichts erzwingen, fühlt sich die Frau zu unwohl, lass ihr mehr Raum.
  4. Übe aus deinem Kopf zu kommen.
  5. Vergrössere Deine Präsenz
  6. Achte darauf, ob ihr plötzlich einfach aus dem Nichts heraus zu lächeln beginnt.

P.S.: Kizomba is Passion.

Mach mal Pause!

Es ist wichtig Pausen in einem Gespräch einzulegen. Vor allem, wenn Du eine tiefe Verbindung aufbauen möchtest.
Warum? Vielleicht hast Du Deine Gesprächspartnerin zum Nachdenken gebracht und deswegen sagt sie gerade nichts mehr.
Weil sie überlegt, wie sie das, was sie Dir als nächstes sagen möchte, formulieren soll.

Oder aber, stelle Dir vor Du sprichst ihr sozusagen aus der Seele und Du merkst gar nicht mal wie ihre Mundwinkel zucken.
Nicht weil sie nervös ist, sondern weil sie antworten möchte.

Gib dem Feuer Zunder
Und damit dem Gespräch Luft zum Atmen

Und Du redest und redest und trittst damit das kleine Feuer,
das Du selbst entfacht hast, sofort wieder aus. Schade.
Sie will ja antworten.
Nur oft wird sie sich nicht trauen Dich zu unterbrechen.
Oder sie schafft es einfach nicht, weil Du es nicht zuläßt.

Deswegen mach Dir das ab jetzt zu Nutze:

Silence is Golden.

Wie man so schön auf Englisch sagt.

In der Ruhe liegt die Kraft.

oder eben auch

Reden ist Silber.
Schweigen ist Gold.

Nirgends gilt das mehr, als wenn man Vertrauen mit jemandem aufbauen will
oder auf einer tiefen emotionalen Ebene eine Verbindung schaffen möchte.

Und ich kann mir schon denken, was Du jetzt als nächstes sagen willst:

„Ja aber, das ist awkward. Ich mag es nicht, wenn ich in einem Gespräch einfach ruhig sein muß.
Das ist so eine unangenehme Spannung.“

Dann frag Dich doch mal folgendes:

Ist die Spannung wirklich unangenehm?
Für euch beide?
Für sie auch?
Oder ist sie nur für Dich komisch?
Weil Du denkst, daß man das so nicht macht.

Genieße die Stille

Hier gibt es ein klein wenig etwas für Dich zu lernen:

Ab jetzt möchte ich, daß Du Dich jedes Mal über die Pausen freust.
Vor allem wenn Du sie verursacht hast.
Genieße die Stille. Lass die Pause da sein.
Musik lebt genauso davon. Ohne Pausen kein Ton.
Das eine kann ohne das andere existieren.

Die Pause ist nur störend, wenn Du sie als störend empfindest.
Ebenso ist sie sehr angenehm, wenn Du sie als angenehm empfindest.
Und das überträgt sich auch auf Deinen Gesprächspartner.
Das heißt eben auch, dass Du über die Bedeutung und Auswirkung der Pause bestimmen kannst
und es auch tun solltest.

Wenn Du eine Gesprächspause einlegst, gibst Du ihr damit die Möglichkeit, alle Punkte die Du bei ihr getriggert hast, anzusprechen.
Sie kann und wird Dir erzählen wollen. Vielleicht sogar ziemlich viel.

Und bleib dabei. Lerne die Spannung auszuhalten, die Du im Innern fühlst.
Auch wenn es am Anfang für Dich unangenehm sein mag.
Und es wird eine Weile dauern, falls Du es noch nicht gewohnt sein magst.
Durchhalten!

3 verschiedene Gesprächspausen

Es gibt mindestens 3 Arten von Pausen, die im Gespräch entstehen können.

1.) Du hast irgendetwas gesagt oder sie an etwas erinnert, das unangenehm ist.
2.) Eine Pause zum Nachdenken – diese Pause wirst Du hier am meisten erleben.
3.) Ein Richtungswechsel findet statt – zum Beispiel hat sie gerade eine Frage formuliert oder ihre Gedanken geäußert und warte jetzt darauf, dass Du wieder weiterredest.
4.) Um die Spannung zu erhöhen, das kann auch sexuelle Spannung sein.

Beispiele

Nehmen wir einige dieser Beispiele genauer unter die Lupe.
Damit Du Dir genau bewußt wirst, wie sich diese Pausen auswirken,
was Du dagegen und in einigen Fällen dafür tun kannst,
damit sich die Pausen zu Deinen Gunsten auswirken.

Hier zeige ich Dir einfach die offensichtlichsten auf, damit Du eine Idee bekommst wie Du damit umgehen kannst.

1.) Unangenehme Erinnerung

Das kann immer passieren, wenn z.B. eine Situation getriggert wird aus ihrer Vergangenheit.
Dann gilt es Verständnis zu zeigen. Und bleib ruhig. Du hast keinen Fehler gemacht.
Woher solltest Du das auch wissen? Du kanntest sie ja noch nicht. Oder eben nicht so gut. Nicht auf dieser Ebene.
Nur genau das soll sich eben ändern.

Es kann ebenfalls passieren, wenn Du ziemlich unkalibriert geantwortet/geredet/verurteilt hast.
Dazu ein Beispiel:

Nehmen wir an sie kommt ursprünglich aus Peru und Du magst dieses Land nicht.

Du: „Aus welchem Land kommst Du eigentlich?“
Sie: „Peru“
Du: „Peru mag ich überhaupt nicht. Und ebenfalls alles was auch nur im entferntesten damit zu tun hat!“
Sie: „Ja dann…“, sie schaut Dich kurz intensiv an, also ob sie etwas sagen wollte, dann nach unten.

Du wartest. Nach 2 Minuten sagt sie immer noch nichts. Und Du spürst diese unangenehme Stille.
Du unterbrichst die Stille und sagst:

Du: „Wollen wir uns morgen auf einen Kaffee treffen?“
Sie: „Nein, danke. Ich glaube ich gehe jetzt nach Hause. Es ist schon spät. Und ich muss noch lernen.“
Du: „Es ist doch erst 8 Uhr.“
Sie: „Eben. Sag ich doch spät. Bedienung, die Rechnung bitte. Danke.“

Als die weibliche Bedienung kommt, tauschen die beiden einen Blick aus, den Du nicht verstehst.
Danach steht sie auf und geht: „Ciao.“ Das ist das letzte was Du von ihr hörst.

Was ist hier passiert?

Wie sagtest Du nochmal:

„Peru mag ich überhaupt nicht. Und ebenfalls alles was auch nur im entferntesten damit zu tun hat!“

Ok, dann magst Du also das Land nicht so. Soweit so gut. Aber Du sagst, alles was auch nur im entferntesten zu tun hat.

Aus welchem Land ist sie denn nochmal? Peru? Soweit so gut, stimmt’s?
Nein! Überhaupt nicht! Spätestens hier solltest Du Dir bewußt machen, Du hast damit einen Teil ihrer Identität verletzt.
Ob sie Peruanerin sein will gebürtige oder nicht, daran kann sie nichts ändern. Es ist ein Kernteil von ihr.
Oder wie man ebenfalls sagt: Ihr Herz ist in Peru zuhause. Ob es Dir gefällt oder nicht.
Und Du hast gerade gesagt, dass Du Peru und alles was auch nur irgendwie damit zu tun hat überhaupt nicht magst.
Das kann sie in dieem Fall nur auf sich beziehen.

Also mal ganz einfach ausgedrückt: Du hast sie damit beleidigt, verurteilt und in eine Schublade gesteckt.
Und vor allem akzeptierst Du sie nicht, wie sie ist. Sondern nur so wie Du sie gerne hättest.

Achte also in Zukunft mehr auf die Reaktionen, die Du bekommst, damit so etwas nicht mehr passiert.
Ich wette mit Dir, wenn Dich jemand anders verurteilt, auch nur im entferntesten, gefällt es Dir mindestens
genau so wenig.

2.) Pause um nachzudenken

DAS ist genau die Art von Pause, die ich meine. Die, die Du genießen sollst.
Warte. Lass sie nachdenken und reden, bis sie fertig ist.
Egal wie lange es dauert. Auch wenn sie in die Luft zu schauen scheint.
Du kennst garantiert den nachdenklicken Blick, den manche Menschen dann eben haben.

Dazu ein Beispiel:

Ihr habt schon ein wenig connected und Du erzählst, was Freiheit für Dich bedeutet und dann fragst, Du:

„Wie ist das für Dich? Was bedeutet Freiheit für Dich?“

Und plötzlich ist sie ruhig. Du siehst aber, dass es in ihr rattert.
Sie hat einen nachdenklicken Blick.

Falls Du Dich für NLP interessierst, könntest Du dabei auch darauf achten in welche Richtung sich ihre Augen bewegen.
Dann wüsstest Du sicherer, ob sie sich gerade an ein Geräusch erinnert – vielleicht in der Natur, an ein Bild – womöglich ein Ort an dem sie schon einmal war, oder eine Bewegung – etwas was sie dort gemacht hat. Dort wo sie sich frei gefühlt hat.

Warum denkt sie nach?
Um sich das selber noch mal klarzumachen, was es denn wirklich bedeutet frei zu sein.
Weil – mal ehrlich – wann hat man Dich das letzte Mal gefragt, was Freiheit für Dich bedeutet?
Wurdest Du das überhaupt schon ein Mal in Deinem ganzen Leben gefragt? Nein?
Ich denke, dann ist es auch nicht schwierig zu begreifen, warum dieses Gespräch herausragend ist.
Gleichzeitig kann es ebenfalls sein – sie weiß genau was Freiheit für sie bedeutet, sie fühlt es, spürt es – hat es jedoch noch nie jemandem erklärt. Das ist das erste Mal und sie muss erst die richtigen Worte finden. Das ist eben gar nicht so einfach.
Je nachdem wie tief ihr emotional connected habt, muss sie dazu erst die richtigen Gedanken sammeln und fassen.
Dann wird sie Dir auch antworten.

3.) Richtungswechsel

Hier kannst Du weitermachen wie Du möchtest.
Richtungswechsel bedeutet in diesem Sinne, sie hat Dir gerade alles gesagt, was sie sagen wollte und wartet jetzt auf Deine Reaktion.
Sie denkt also nicht nach, sondern will dass Du die Verantwortung übernimmst und das Gespräch weiterführst.

Es gibt noch mehr Gründe, warum eine Gesprächspause gut ist.
Hast Du Dich schon mal mit jemandem unterhalten, der voll bei Dir war mit seiner Aufmerksamkeit?
Der alles über Dich wissen wollte, weil er sich ehrlichu und aufrichtig für Dich interessiert hat?
Wenn ja, herzlichen Glückwunsch. Denn wir wünschen uns das alle. Nur passiert es heutzutage leider ziemlich selten.
Und es gibt Dir ein gutes Gefühl. Wie ein angenehmer warmer Sommerregen. Oder die Sonne auf Deinem Gesicht.
Oder eine kühle Brise wenn es unglaublich heiß ist. Oder wie wenn Du mega durstig bist und plötzlich Wasser trinkst.
Und Du denkst, oh mein Gott schmeckt das geil.
Solche Menschen geben einem dieses Gefühl. Es passiert einfach.

Bei manchen denkt man dann, das war der tollste Mennsch der Welt.
Und wenn es jemand noch viel besser beherrscht, denkst Du: „Ich bin der tollste Mensch der Welt.“

Warum ist dann die Pause gut, ausgehend von demjenigen der das Gefühl im anderen erzeugt?

Ganz einfach. Wenn Du so lange danach gedürstet hast, dann wirst Du mehr davon haben wollen.
Es gibt Menschen die das dankend annehmen können.
Und es gibt andere die das dauernd verlangen.

Du siehst also eine Pause ist wichtig.

Wie würde man sonst auch z.B. wissen, ob eine Musikstück zu Ende ist, gäbe es keine Pausen. Nicht möglich.
Pausen sind so essentiell wie das Salz in der Suppe.

Ich hoffe ich konnte Dir damit genügend Zunder für Deine nächsten Gespräche geben.

Pausen sind wie die Luft, das ein Feuer zum Brennen braucht.

4.) Sexuelle Spannung

Sollt eine sexuelle Spannung entstehen, lass sie einfach da sein.
Du hast das noch nicht erlebt? Das ist meist eine von diesen Pausen, die man als awkward empfindet.
Und schnell wieder mit Gesprächsinhalten füllen will, weil sie kaum auszuhalten ist.
Unterbrich sie nicht durch Stille, meistens sind wir das einfach nicht mehr gewohnt.
Es ist uns unangenehm und deswegen fangen wir wieder an zu reden.
Es gibt uns kein gutes Gefühl und weil wir gelernt haben, schlechte Gefühle zu unterdrücken, stopfen wir auch noch dieses ins
Unterbewusstsein. Nicht gut. Die Pause ist ein Freund.
Halte die Pause also in Zukunft aus und Du wirst lernen,
wann sie wichtig ist, warum sie wichtig ist und wie einen guten Freund immer wieder konsultieren

Denn wenn Du sie immer wieder vermeidest, wirst Du nie wirklichen
Nutzen aus ihr ziehen. Es ist ok davor Angst zu haben, vor allem wenn man erst lernen muss damit umzugehen.
Die Pausen aber zu unterdrücken, weil man die Angst nicht spüren möchte, ist meiner Meinung nach total falsch.
Dann hab eben Angst. Spüre das Gefühl und mach die Pausen trotzdem.

Weitere Gründe, warum Pausen entstehen können.

Gibt es noch mehr Gründe, warum Pausen entstehen können?

Sicher, die gibt es. Nur sind es dann Gründe, die nicht besagen, dass Du Pausen machen sollst und einlegen sollst.
Nein, dann sind es Pausen, die einfach entstehen.

Es kann genauso gut sein, dass einer von euch plötzlich eine Nachricht erhält, die nicht unbedingt erfreulich ist.
Und derjenige von euch starrt wie gebannt darauf und sagt einfach nichts mehr.

Ein weiterer Grund – den wir wohl alle schon einmal erlebt haben – wir wissen einfach nicht, was wir sagen sollen und eine Pause entsteht.
Das ist meistens die unangenehmste Pause. Wir wollen sie nicht erleben. Es fühlt sich einfach nicht gut an. Und peinlich. Genau deswegen gibt es auch so viele Strategien und Kursen, um die Pausen zu vermeiden.

Nur eine wichtige Grundvoraussetzung wird oft vergessen, welche?
Bevor Du versuchst die Pause zu vermeiden: Akzeptiere sie. Akzeptiere jede Art von Pause.
Leb mit ihr. Fühle, wie sich das anfühlt und wenn Du mal nichts mehr zu sagen weißt, dann sei einfach still,
bis Du gelernt hast, wie Du das wahrnimmst. Und ob es wirklich so schlimm ist.
Erst wenn Du das voll akzeptiert hast, kannst Du anfangen etwas dagegen zu tun.

Ja, aber wie mache ich denn jetzt Pause?


Du kannst z.B. einfach langsam reden. Und nein, das bedeutet überhaupt nicht monoton zu reden.
Vielleicht redest Du ja sowieso ziemlich schnell. Haben die Menschen dabei, die ihren Verstand nicht einfach so abstellen können eigene Gedanken? Ach so, genau. Wenn du das noch nicht weisst, frag sie doch einfach mal danach.

Du kannst zwischen zwei Sätzen einfach kurz warten.
Du kannst auch einfach sagen, was Du sagen möchtest in diesem Moment, egal wieviele Sätze es sind.
Dann bist Du einfach ruhig.
Du kannst auch einfach ruhig sein. Stille entstehen lassen. Egal ob Du gerade etwas gesagt hast oder nicht.
Mit der Zeit wirst Du merken, wann die richtige Art von Pause angebracht ist.

Denkt also jemand nach, weil Du gerade etwas gefragt hast, lass der Person die Zeit nachzudenken.
Erzählst Du etwas, was der andere noch nicht kennt, lass Pausen entstehen.
Die Stille gibt Deinem Gesprächspartner Zeit über das gesagte nachzudenken.
Denn unser Verstand liebt es oft über Dinge nachzudenken und sich regelrecht an einzelnen Wörtern festzubeissen.

Jeder ist gewzungen ein wenig mit dem Redner mitzuatmen, wenn Du also schnell und hastig redest,
ist das auch mega anstrengend für Deinen Gesprächspartner und kann ihm buchstäblich die Luft rauben.
Gib also dem Gespräch, Dir und Deiner Gesprächspartnerin die Luft zum atmen.

Und in Zukunft hast Du ebenfalls eine andere Präsenz.

Ab ins Badezimmer! Und hör auf zu Essen!

Erstmal wünsche ich Dir frohe Ostern und ich hoffe, dass du nicht über das Wochenende arbeiten musst.
Wenn doch, hoffe ich wenigstens, dass Du ganz viel Spaß dabei hast und es interessant für Dich ist. 🙂
Jetzt aber zum Thema.

Dein Haus. Mein Haus.

Früher dachte ich immer, dieses Thema ist ziemlich schnell zu Ende gedacht, Connection. Eine Verbindung aufbauen.
Es gäbe einen Punkt an dem alles gesagt wäre.
Nein, dem ist nicht so.

Es tauchen immer wieder neue Punkte und Sichtweisen auf, die wichtig sind, um eine Connection aufzubauen und zu vertiefen.
Jedoch unterliegen sie alle den gleichen Prinzipien. Es ist also bisher kein neues Prinzip aufgetaucht. Und das ist das Wichtige, um das Ganze lernen zu können.

Wenn Du jemanden kennenlernst, oder eine tiefere Verbindung schaffen willst, dann ist hier im Moment kein Platz für

  • „Du solltest“
  • „Du musst“
  • „Denk doch positiv!“

natürlich genausowenig für ein

„Denk doch nicht so negativ.“

Warum? Weil wir wissen wollen, wer unser Gegenüber ist.
Und nicht, was sie nicht sein darf oder nicht sein soll.
Und „Denk doch nicht so negativ“, würde nicht erlauben eben negativ zu denken.
Wir wollen aber den anderen überhaupt nicht einschränken.
Deswegen will ich auch Dir diese Dinge bewusst machen.

Raum geben

Wir wollen unserem Gesprächspartner komplett den Raum geben der Mensch zu sein der er ist, nicht der Mensch den wir gerne hätten.
Ohne Alles zu bewerten. Nein. Wir zeigen einfach nur Interesse und wollen wissen, warum tut er denn all diese Dinge.
Und wie. Und vor allem: Wie fühlt er sich denn dabei?

Ihr Haus

Nehmen wir das Beispiel Mann und Frau.

Stellen wir uns ihre (gedankliche) Welt wie ein Haus vor.
Es hat eine Tür, Fenster, verschiedene Zimmer. Also Gedanken Glaubenssätze und eine Identität.
Die Identität ist das Fundament des Hauses. Und die Substanz.

Dann ist alles um sie herum das Haus. Irgendwo in diesem Haus befindet sie sich gerade mit ihren Gedanken bzw. ihrem Bewusstsein.
Gibst Du ihr keinen Raum zu sein wie sie ist, behandelst Du sie quasi als dürfte sie sich z. Bsp. nur im Badezimmer aufhalten, sonst akzeptierst Du sie nicht. Ich denke jetzt wird es noch viel klarer. Das ist ihr Haus. Nicht Deines. Also kann sie tun und lassen in ihrem Haus, was sie möchte. Und nicht was Du möchtest.

Oder ähnlich wäre es, wenn ich Dir sage, ab jetzt gibt es jeden Tag Dein Lieblingsessen.
Ich denke mal eine Weile lang wäre das total geil. Was aber wenn ich Dir sage, ab jetzt gibt es NUR NOCH Dein Lieblingsessen?
Alles andere ist tabu. Wie würdest Du wohl nach ein paar Wochen darüber denken? Wahrscheinlich hast Du schon nach ein paar Tagen völlig genug davon. Und außerdem würde Dein Haus darunter ziemlich leiden.

Dein Haus

Du lädst sie aber gerade in Dein Haus ein. Deine Welt. Egal wie indirekt Du das betrachten möchtest.
Alles wird immer auch durch Deine Wahrnehmung gefiltert. Und auch Du hast Deine Erfahrungen, Schwüre und Glaubenssätze sowie Deine Identität, Ego und was es da sonst noch alles gibt.

Mal ehrlich, wie sehr würde es Dir gefallen, wenn sie denn zu Dir sagen würde „ab ins Badezimmer“, alles andere ist komisch.
„Ich will nicht, dass Du Dich in Deinem Haus frei bewegst, sonst mag ich Dich nicht mehr.“

Das klingt so komisch, dass Du jetzt wahrscheinlich sagst:

Das ist verrückt.
Genau. Das ist verrückt, den anderen nicht so sein zu lassen, wie er eben ist.

Das nächste Mal, wenn Du Dich also mit jemandem unterhältst, achte also darauf, ob Du diesen Menschen einsperrst.
Sag auch nicht einfach Stichworte, die in Deinem Kopf getriggert werden, nur um ein Thema loszuwerden, dass Du schon so lange im Kopf hattest. Behalte es erst einmal für Dich. Respektiere, was Dir angeboten wird.

Jetzt mögen manche ankommen und sagen, dann darf ich ja meine Meinung gar nicht mehr behalten.
Natürlich darfst Du die behalten. Es geht einfach erst mal darum,
sich einfach nur uneingeschränkt für den anderen zu interessieren. Dinge zu hinterfragen,
nicht zu bewerten.

Und um es noch einmal ein wenig aus einem anderen Blickwinkel ebenfalls zu beleuchten,
nimm dem anderen nicht sein Essen weg.

Ja, ich weiß. Das war ein ziemlicher Sprung und trotzdem ist das mein voller Ernst.
Was meine ich also damit? Ich habe auf der Seite Fallstricke extra noch erwähnt
„Du sollst das Thema nicht entreißen.“ Das symbolisiert das Essen.

Das wäre sonst, wie wenn Du in ihrem Haus ihr das Essen wegnimmst.
Und sie dann ins Badezimmer in ihrem eigenen Haus einschließt, weil sie Deiner Meinung nach dort hingehört.
Was für ein Mist. So will niemand behandelt werden. Auch Du nicht.

Ähm… ich habs immer noch nicht kapiert.

Es hat noch nicht Klick gemacht?

Ok, dann nochmal aus einem anderen Blickwinkel dasselbe erklärt.

Jedem sein Kreis.

Siehst Du diese zwei Personen? Mann und Frau. Um beide ist ein Kreis gezeichnet.
Und sie überschneiden sich genau da, wo beide etwas schon oberflächlich gemeinsam haben.
Sie symbolisieren quasi das gleiche wie zuvor beim Beispiel mit dem Haus.
Beide haben ein Haus. Ein paar Dinge sind gleich. Nur das Fundament des Hauses ist jeweils
ein komplett anderes.

Männer haben oft die Angewohnheit, die Frau in ihren Kreis ziehen zu wollen.
Der Kreis symbolisiert wie sie ist. Was sie ausmacht. Es ist kein Symbol für einen Frame in diesem Fall.
In den Kreis ziehen würde hier heißen, er will sie so haben, wie er es sich vorstellt.
Für das Gespräch, für eine Beziehung für eine Nacht.
Er lädt sie also nicht mit dem Gespräch ein, sondern will dass sie komplett in seinen Kreis gezogen wird.
Sie darf sich also nur noch so verhalten und das sein, was er zulassen möchte.
Und das machen viele Männer eben unbewusst.

Falls Du auch dazu gehörst, herzlichen Glückwunsch. Denn jetzt hast Du es erkannt und kannst etwas dagegen tun.
Gut gemacht.

Außerdem hör auf damit Deine Gedanken einstreuen zu wollen, wenn Du einfach nur connecten willst, im Sinne von Stichworten loswerden.
Was meine ich damit?

Kennst Du Leute, die alles was Du sagst dazu nehmen, um ihre Stichworte loswerden?
Die wenn Du ihnen etwas über Dich und Deine Hobbies erzählst,
oder Dinge die Du eben gerne tust immer sagen:

Ich hab das auch schon erlebt. Und dann habe ich das gemacht und dann ist jenes passiert. 

Und sie denken, sie connecten jetzt noch viel besser mit Dir. Nein. Weit gefehlt. Es baut Distanz auf.
Wenn Du das 3-mal machst, will spätestens jeder aus dem Gespräch weg.

Warum? Weil er das Gefühl hat:

Du verstehst mich nicht.
Also mache Dir das bewusst. Bleib bei ihr mit dem Gesprächsthema.
Nicht immer gleich alles an Dich reißen wollen.
Das tolle ist, machst Du es richtig, wird sie Dich sowieso ausfragen wollen.
Und dann bekommst Du genug Zeit, um alles erzählen zu können, was Du gerade sagen möchtest.
Lass Dir also etwas Zeit. 🙂

Ich wünsche Dir Erfolg bei Deinen Gesprächen.

P.S.: Ach ja und wenn Du ab jetzt schon diese beiden Punkte beachtest, dann trete auch das „Feuer“ nicht mehr aus.
Damit meine ich, lass Deinen Gesprächspartner reden. Wie? Baue Pausen ein. Rechne schon damit, dass Dein gegenüber etwas sagen möchte.

Review – Teilnehmer Y. U.

Durch das Coaching habe ich auf jeden Fall Neues dazu gelernt und es auch verstanden.
Was ich viel wichtiger finde, als es NUR zu lernen.

Durch deine praxisnahen Beispiele konnte ich mich schnell hineinversetzen und das Ganze üben. Man lernt wo man anknüpfen kann und aus den einfachsten und kurzen Aussagen der Frau, ihr den Raum zu geben mehr von sich zu erzählen.

Es war es auf jeden Fall eine Bereicherung und ist sehr empfehlenswert.

Y.U.

Review – Teilnehmer: Paul

Also dann, mit dem größten Vergnügen, schreibe ich dieses Review:
Ich bin ein ehemaliger Teilnehmer von Holgers Deep Trust Coaching.

Das Ganze fand in Stuttgart statt, Holger hat mich am Freitag sehr freundlich empfangen und wir sind erstmal in eine Bar und haben was getrunken und ein bisschen gequatscht. Er erwies sich als sehr entspannt und sehr emphatisch. Ein lockerer Kerl, der schon einiges im Leben gesehen hat.

Nach dem small talk ging es zur Sache. Er hat mir als erstes die Grundzüge von Deep Trust allgemein erklärt und ist anschließend auf die Grundlagen seines Deep Trust eingegangen.

Das alles schien mir erstmal ein wenig zu theoretisch zu sein, später verstand ich jedoch, dass man durch genau dieses Verständnis des Vertrauens seinen Empathielevel um ein mehrfaches steigern kann.

Man könnte auch sagen, dass meine Intuition innerhalb dieses Wochenendes einen unglaublichen Boost bekommen hat! Dazu aber gleich mehr.

Am Samstag ging es mit der Theorie in die Tiefe. Da es recht umfangreich und auch nicht ohne ist, würde hier eine Erklärung den Rahmen sprengen. Grob gesagt werden durch DT die einzelnen Vertrauensstufen des Menschen erklommen, indem man mit Hilfe von rhetorischen Mitteln die richtigen Impulse setzt.

Diese Stufen werden als Ebenen bezeichnet und umso tiefer, desto besser. Bester shit für alle Theoretiker und Techniker unter uns und eine bombastische Ergänzung zum normalen Game.

Mehr als das, es zündet bei den Frauen wie ein Schokoladeneis nach einer Brigitte-Diät.

Als ich mein neu gewonnenes Wissen in ein paar Sets eingesetzt habe, kam ich zuerst maximal eine Ebene tiefer, wie Holger meinte. Mir fehlte noch die Übung, um noch eine Ebene tieferzukommen.

Trotzdem hat es gereicht, um ein paar Nummern zu bekommen und funkelnde Augen zu hinterlassen. Holger hat mir aufmerksam zugehört, als ich ihm die Abläufe meiner Sets geschildert habe und bot mir schnell Hinweise, wie es das nächste mal besser gehen kann. Er konnte auch direkt anhand meiner Beispiele Zugänge zu weiteren tieferen Ebenen kreieren.
Hier macht eindeutig Übung den Meister.

Am Sonntag haben wir uns zum Abschluss in ein Café gesetzt und sind alles noch mal durchgegangen. Holger gab mir noch ein paar Beispiele an die Hand und ging auf die letzten Unklarheiten ein. Wir ließen dann den Tag in einer Streetgame- und Instantdate-Orgie ausklingen. Die nebenbei super erfolgreich war.

Alles in allem hat es sich sehr gelohnt. Ich kann viel besser auf meine Mitmenschen eingehen, bei den Mädels komme ich vertrauenstechnisch um einiges weiter. Stuttgart ist eine tolle Stadt, Holger ist ein super Lehrer.

Soweit ich weiß, ist Holger auch der einzige, der diese Art von Coaching in Deutschland anbietet.

Greif zu und bringe dein Trust auf den nächsten Level!

Peace & Love

Review – B. K.

Hier mein Review, zum Training:
…Ich fand es gut, ich habe das ja schon mal vor einem Jahr gemacht, Motivation, Emotion, Charaktereigenschaften, da nochmal darauf einzugehen und durch die Beispiel hat sich dies auch noch mal verfestigt…

…man verändert ja das ganze Sein, was kann ich jetzt aktiv tun, um mich weiter zu verbessern, einerseits ist es Statements, Fragen zu bilden, das zu üben…

Vielen Dank!